Zusammen Stark -
Verbundschule der Standorte Hünger und Tente

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Presseartikel 2010/2011

RGA 20.07.2011 Für mich war der Beruf immer Berufung
RGA 23.07.2011 Fremdsprache verleiht der Grundschule ein Gesicht

RGA 07.07.2011 Der Heultopf der Theater-AG der Grundschule 'Am Haiderbach 
RGA 04.07.2011 Joseph
RGA 29.06.2011 Knappe Entscheidung beim 27. Vorlesewettbewerb

RGA 28.06.2011 - Ausstellung zur Premiere der Schülerkulturtage
RGA 25.05.2011 - Kinder präsentieren Ergebnisse ihrer internationalen Projektwoche
RGA 12.05.2011 - Aktionswoche macht Kinder zu Fußgängern
BM-  19.03.2011 - Sportabzeichen: "Ohne Training geht es nicht"
RGA 17.03.2011 - Tente ist mit zwei Dritteln ganz vorne
BM   22.12.2010 - Sportabzeichen Wettbewerb

RGA 22.12.2010 - Kreissportbund ehrt die besten Schulen
RGA 13.12.2010 - Schulchor führt "Der kleine Wunderstern" auf
BM   24.09.2010 - 53 Haiderbach-I-Dötze fühlen sich wohl
BM   21.09.2010 - Erste-Hilfe-Kursus in der Haiderbach Schule
RGA 20.09.2010 - Erste-Hilfe Projekttag der GGS Am Haiderbach

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RGA Artikel vom 20.09.2010
Erste-Hilfe-Projekttag der GGS Am Haiderbach

Von Lisa Klawitter

"Erste Hilfe" hieß das Motto am Samstag in der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Am Haiderbach in Tente. Erstmals fand ein ganztägiger Kurs für die dritten und vierten Schuljahre statt. Der Tag begann um 8.30 Uhr in der Turnhalle mit einer Begrüßung von Rektorin Katrin Wagner. Danach wurden die 45 Kinder in Gruppen eingeteilt, die sechs Stationen absolvieren mussten.
Sechs Ausbilder - darunter zwei Ärzte - aus den DLRG-Ortsgruppen Wermelskirchen, St. Augustin und Krefeld übernahmen die Unterweisungen.Katrin Wagner ist selbst DLRG-Mitglied und bietet seit mehreren Jahren eine "Erste-Hilfe-Arbeitsgemeinschaft" in der Schule an. Die Idee einen ganztägigen Kurs durchzuführen, kam ihr durch die Spende des Landhaus Im Lespert. Das Remscheider Senioren- und Pflegeheim spendierte 30 Puppen für das Wiederbelebungstraining.
Bei der Einführung ging es etwa um den Notruf 112. Das Telefon wurde laut gestellt, so dass alle das Gespräch mit der Rettungswache mithören konnte. Florian Horsch war als erster an der Reihe. Er musste seinen Namen nennen, das Unfallsgeschehen beschreiben und den Ort angeben.
Anschließend lernten die Kinder den Erste-Hilfe-Kasten kennen und machten sich mit seinem Inhalt vertraut. Bei der Wundversorgung durften sie sich gegenseitig verbinden. Um Gelenk- und Knochenverletzungen, Schock und fachgerechtes Unterlegen einer Decke ging es an einer der nächsten Stationen.
Bei der Wiederbelebungsübung kamen die 30 Puppen zum Einsatz. Nach dem Kurs werden die Puppen im Zwei-Wochen-Rhythmus verliehen. Die Kinder bekommen die Hausaufgabe, einem Erwachsenen die Herz-Lungen-Wiederbelebung beizubringen.
Außerdem wurde der Umgang mit einem Defibrillator geübt. Das Gerät sei "idiotensicher", erklärte die Schulleiterin. Ein Sprachcomputer sage dem Benutzer genau, welche Schritte er zu befolgen habe.
Zum Abschluss um 16 Uhr fanden sich alle Teilnehmer noch einmal in der Turnhalle zur Manöverkritik ein, und jedes Kind erhielt eine Urkunde.

 

BM Artikel vom 21.09.2010
Erste-Hilfe-Kursus in der Haiderbachschule

(srb) Was tun bei Insektenstichen? Wie funktioniert die stabile Seitenlage? Und wie wird ein Notruf
abgesetzt? Diesen und noch zahlreichen anderen Fragen konnten die Kinder der Gemeinschaftsgrundschule
Am Haiderbach in einem ganztägigen Erste-Hilfe-Kursus auf den Grund gehen. Zusammen mit
Schulleiterin Katrin Wagner und fünf Ausbildern der DLRG Wermelskirchen, Krefeld und St. Augustin
hatten insgesamt 45 Schüler der dritten und vierten Klasse die Möglichkeit, sich in Erster Hilfe zu üben. „Die
Kinder lernen hier so viel wie möglich, von kleinen Pflastern kleben bis hin zum Druckverband anlegen. Und
sie sind mit viel Freude und Ehrgeiz dabei“, berichtete Wagner. Sechs Stationen durchliefen die Teilnehmer.
Als Höhepunkt galt der mit der Rettungswache in Bergisch Gladbach abgesprochene Notruf, den die Kinder
selber absetzen durften. Der mutige Florian traute sich als Erster anzurufen um zu berichten, dass sein Freund
Maximilian von einem Tisch gefallen sei und sein Handgelenk schmerze. „Es war ganz schon aufregend, bei
der Feuerwehr anzurufen“, erklärte er später. Und von der Feuerwehr selber gab es Lob für die beibehaltene
Ruhe am Telefon. Neben hilfreichen Informationen, wie man sich auch im Schulalltag bei kleinen Wunden
verhalten sollte, konnten die Kinder an Puppen auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung ausprobieren. „Das
ist gar nicht so einfach, richtig zu drücken“, stellten die Schüler schnell fest.

Und Katrin Wagner erzählte: „Gerd Weitmann, der Vater eines Kindes, hat dafür gesorgt, dass wir 30 Puppen
von dem Seniorenheim Landhaus im Laspert in Remscheid gespendet bekommen. Die Kinder nehmen sie
nach dem Kursus für zwei Wochen mit nach Hause, üben die Wiederbelebung und bringen die einzelnen
Schritte einem Erwachsenen bei. Dadurch lernen sie es noch einmal vertiefend.“

 

BM Artikel vom 24.09.2010
53 Haiderbach-I-Dötze fühlen sich wohl
von Udo Teifel

Sie sind quirlig, aufgeweckt und wissbegierig: 53 Jungen und Mädchen sind nach den Sommerferien
in der Verbundschule „Am Haiderbach“ in zwei Klassen eingeschult worden – eine Klasse in Tente, die
andere in Hünger. Die I-Dötze haben sich inzwischen gut eingelebt und erste Ausflüge unternommen. So
gestern zum Herbstanfang die Wanderung nach Hünger, wo das traditionelle Herbstsingen aller Grundschüler
dieser Verbundschule stattfand. Aber auch sonst waren die Jungen und Mädchen schon sehr
unternehmungslustig: So lernten sie unter Anleitung eines Polizeibeamten, wie sie sich richtig auf dem
Schulweg verhalten müssen, und sie durften schon ein gesundes Frühstück zubereiten und auch kosten. Und
natürlich haben die Kinder – neben ihren Klassenlehrern Kirsten Pistor (1a) und Rolf Kabatnik (1b) – die
wohl wichtigste Bezugsperson einer Schule kennengelernt: Manuela Zimmermann, die Sekretärin und für
viele oft wichtiger Anlaufpunkt. „Alle sind aufgetaut und haben ihre erste Ängste vor der Schule abgebaut.
Sie fühlen sich wohl“, so Schulleiterin Katrin Wagner.

 

RGA Artikel vom 13.12.2010
Tente Schulchor führt "Der kleine Wunderstern" auf
von Jennifer Hihn

Am Samstag fand im Rahmen des Seniorennachmittags im evangelischen Gemeindehaus Tente die Aufführung desSchulchors der Grundschule am Haiderbach statt. Unter der Leitung von Lehrerin Antje Gardeweg führten 26 Kinder das Musical „Der kleine Wunderstern“ auf.
„Nach den Sommerferien haben wir begonnen, tatkräftig zu proben“, berichtete Gardeweg. Bei Kaffee und Kuchen genossen die Senioren ihren Nachmittag und warenvon der schauspielerischen und gesanglichen Leistung der Mädchen und Jungen begeistert. Mit Gitarrenbegleitung von Antje Gardeweg sangen die Kinder solo wie gemeinsam weihnachtliche Lieder vom kleinen Stern, der auf die Erde kam um das Jesuskind zu suchen.

Kostüme mit Liebe gestaltet
Das Stück ist vom Bilderbuch „Mein kleiner Weihnachtsstern“ von Wolfgang Poeptu und Jutta Richter, der musikalische Teil von Ludger Edelkötter“, erklärt die Lehrerin stolz.Auch die mit Liebe gestalteten Kostüme erfreuten die Zuschauer. Von der Aufregung war bei den Kleinen und Großen während des Stücks keine Spur zu bemerken. „Ich hatte zu Hause totales Lampenfieber, aber auf der Bühne hat alles geklappt“, erzählte Chormitglied Celina Eichel.

Nächste Aufführung am letzten Schultag
Am Samstag war die „Uraufführung“. Das nächste Mal führen es die Kinder am Donnerstag, 23. Dezember (11 Uhr), im Weihnachtsgottesdienst der Schule und des Kindergartens in der evangelischen Kirche Tente auf.

 

RGA Artikel vom 22.12.2010
Kreisportbund ehrt die besten Schulen

(red). Der Kreissportbund hat erfolgreiche Schulen im Sportabzeichen-Wettbewerb ausgezeichnet. Möglich war die Prämierung durch die Unterstützung der Kreissparkasse Köln. Die Grundschulen waren wieder fleißig:

Die GGS Moitzfeld hatte die Nase vorn, vor Am Haiderbach (Tente/Hünger) und der GGS Ost (Wermelskirchen) auf Platz 3. Es folgten GGS Katterbach, KGS Frankenforst, die Burscheider Montanusschule und GGS Dierath, die Odenthaler KGS Voiswinkel sowie die Wermelskirchener Schulen St. Michael und Schwanen, und die GGS An der Strunde. Bei den weiterführenden Schulen schaffte das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (Bergisch Gladbach) den 1. Platz, gefolgt von den Gymnasien Albertus-Magnus und Otto-Hahn aus Bensberg.

 

 

BM Artikel vom 22.12.2010
Sportabzeichen-Wettbewerb

(tei.-) Der Kreissportbund hat jetzt die erfolgreichen Schulen im Sportabzeichen-Wettbewerb ausgezeichnet.
14 Schulen beteiligten sich daran. Dabei waren die Grundschulen besonders fleißig. So hatte in diesem Jahr
die Grundschule Moitzfeld die Nase vorn vor der Grundschule Am Haiderbach und der Grundschule Ost,
beide aus Wermelskirchen. Die Schulen St. Michael und Schwanen belegten unter den elf Grundschulen die
Plätze 9 und 10.
Bei den weiterführenden Schulen beteiligte sich keine Wermelskirchener Schule an dem Sportabzeichen-Wettbewerb.
Neben Urkunden spendierte die Kreissparkasse Köln 500 Euro für alle Schulen, die unter den besten aufgeteilt wurden.

 

 

RGA Artikel vom 17.03.2011
Sportabzeichen: Tente ganz vorne
von Thomas Wintgen

Der Stadtsportverband hat am Mittwoch in der Gaststätte "Centrale" die Sportabzeichen für 2010 vergeben: 580 insgesamt, davon 71 an Erwachsene und 489 an Kinder und Jugendliche. Bei den Schulen schnitt - im Verhältnis Abzeichen zu Schülerzahl - die Schule Am Haiderbach am besten ab (60,7 Prozent der Schüler absolvierten das Abzeichen), gefolgt von den Grundschulen Ost (58,5 %), St. Michael (39,3 %) und Schwanen (29,3 %).
Bei den von Ursula Janßen und Petra Luntscher betreuten Behinderten hat Michael Reininghaus zum ersten Mal das Abzeichen bekommen; Christian Forst, Markus Janßen und Daniel Luntscher haben es schon zwölf Mal geschafft. Unter den 71 Erwachsenen waren 22 über 55 Jahre alt. In der Rangfolge der häufigsten Wiederholungen des Sportabzeichens steht Marianne Manderla mit 38 vorne - gefolgt von "Lilo" Leonhardt (36), Ursula Hucklenbroich (33), Dietrich Korittky (29) und Christine Hamman (25). Vize-Bürgermeister Dirk Wartmann kann seit dem vergangenen Jahr mitreden; er hatte sich spontan entschlossen mitzumachen, fand freilich nach dem Laufen vorerst seine "Meister"-Disziplinnen. Es reicht also nicht, sportlich zu sein, meinte er gestern mit "großem Respekt"; sondern es bedarf auch des Trainings.

Dazu passte der Dank, den Jürgen Weiher als Vorsitzender des Stadtsportverbands den Übungsleiter und Lehrern der Schulen sagte: Dagmar Strehlow-Toussaint und der erkrankten Gisela Weiser (Grundschule Ost), "Dodo" Zenker und Rolf Kabatnik (Haiderbach / Tente), Andrea Steinz (St. Michael), Lena Lorenz (Schwanenschule) und Hilde Rüdiger (Dabringhausen). Stephan Becker, Sportabzeichen-Obmann des Stadtsportverbands, nannte neben Urgestein Rolf Mäuser noch "Lilo" Leonhardt, Margot Schippers und Marianne Manderla als treibende Kräfte.

 

BM Artikel vom 19.03.2011
Sportabzeichen: "Ohne Training geht es nicht"
von Sabine Wotzlaw

(wot) Auch wenn die Zahl der Sportabzeichen im vergangenen Jahr zurück gegangen ist, war Sportabzeichenobmann Stephan Becker bei der Vergabe der Sportabzeichen zufrieden. Der Stadtsportverband würdigte die Leistungen der erfolgreichen Sportler. Insgesamt 560 Sportabzeichen wurdenvergeben, davon 489 an Jugendliche, 71 an Erwachsene. Bei den Grundschulen hatte die Gemeinschaftsgrundschule Am Haiderbach die Nase vorn: 60,7 Prozent der Schüler bekamen das Abzeichen.
Auf Rang zwei landete mit 58,5 Prozent die Grundschule Ost, gefolgt von der Grundschule St. Michael (39,3 Prozent) und der GGS Schwanenschule (29,3 Prozent).
Michael Reininghaus hat zum ersten Mal das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung geschafft. Bereits zum zwölften Mal schafften es Christian Forst, Markus Janßen und Daniel Lutscher. Betreut wurden die Sportler von Ursula Janßen und Petra Luntscher. Viele Sportler frischten ihr goldenes Abzeichen zumwiederholten Male auf: Marianne Manderla wiederholte das Abzeichen bereits zum 38 Mal. Gefolgt vonLiselotte Leonhardt (36), Ursula Hucklenbroich (33), Dietrich Korittky (29), Christine Hammann (25),Margot Schippers (24), Charlotte Jörgens (24), Anke Beckmann (19), Rosel Günther (18) und Hilde Rüdiger(15).

Für Vize−Bürgermeister Dirk Wartmann hat das Ablegen der Sportabzeichen−Prüfung seit vergangenem Jahr einen anderen Stellenwert: „Ich habe es versucht, aber nicht geschafft. Es reicht nicht, sportlich zu sein“, sagte Wartmann. Wichtig neben Training und Technik sei ein durchtrainierter Körper. „Ich habe noch nie erlebt, dass jemand das Sportabzeichen ohne Training geschafft hat“, sagte Jürgen Weiher, Vorsitzender des Stadtsportverbandes und sprach den Übungsleitern und Lehrern seinen Dank aus. Unter anderem dankte er Doris Zenker und Rolf Kabatnik (GGS Am Haiderbach), Dagmar Strehlow und Gisela Weiser (Grundschule Ost), Andrea Steinz (Grundschule St. Michael), Lena Lorenz (Schwanenschule) und Hilde Rüdiger (Dabringhausen. Diese Lehrerinnen hatten an ihren Schulen immer wieder für die Teilnahme am Sportabzeichen geworben und die Schüler stetig dazu motiviert.


RGA Artikel vom 12.05.2011
Schule am Haiderbach - Aktionswoche macht Kinder zu Fußgängern
(red) Die Schule am Haiderbach (Tente/Hünger) hat erstmalig eine Aktionswoche "Zu Fuß zur Schule" gestartet. Kinder legen in dieser Woche fast alle den Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurück. Das Elterntaxi bleibt zu Hause. Ab 7.45 Uhr ist vor der Schule - soweit möglich - autofreie Zone. Unterstützt wird die Idee durch Eltern, die gefährliche Knotenpunkte absichern. An festgelegten Haltestellen startet ein "Walkingbus" (Laufbus): Eltern begleiten von dort aus Kindergruppen zur Schule. Erfolgreich teilnehmende Kinder erhalten eine Urkunde und mit Glückeinen der ausgelösten Preise, verspricht Konrektorin Marion Klein. Wer aufmerksam durch Tente oder Hünger geht, wird sich über bunte Schuhe wundern, die in einigen Vorgärten stehen. Die Kreativ-AG vom Standort Tente hat alte Schuhe bunt gestaltet, diese stehen diese Woche als Symbol auf dem Schulweg. Das Kollegium hofft, dass nach dieser Aktionswoche mehr Kinder den Schulweg auf eigenen Füßen zurücklegen.

 

RGA Artikel vom 25.05.2011
Kinder präsentieren Ergebnisse ihrer Internationalen Projektwoche
Von Thomas Wintgen

Der längste Fluss Irlands, der höchste Berg? Fragen Sie mal Kinder der Schule Am Haiderbach. Die kennen den Shannon und den Carrauntuohill. Die machen nämlich gerade die Projektwoche.Die Irland-Gruppe von Christiane Wilhelm ist mit dem Lied "Waves of Tory" eingestiegen. Diese Projektwoche ist der Startschuss für Tente und Hünger, sich mit dem Schwerpunkt Englisch "aufzustellen".
Geplant ist die Einführung eines englischen Schultags, berichtete Schulleiterin Katrin Wagner dem WGA. Eine ehemalige Kollegin hat Kontakt mit einer Schule in Nottinghamshire aufgebaut. Wagner versucht etwas Ähnliches in Kanada, wohin sie Kontakt pflegt. Kanada steht zum Beispiel für die Begrüßung des Frühlings mit der "Easter Head Parade", der österlichen Kopf-Parade, wo die Menschen verrückte Hüte aufsetzen. Kanada steht auch für indianische Ureinwohner, wie es Waltraud Galonska in ihrem Projekt vermittelt.
Die Kinder bastelten und gestalteten gestern Totempfähle und lernten, was die Indianer da alles draufgemalt hatten. Florian hat sich die Kanada-Gruppe ausgesucht, weil "ich darüber so gut wie nichts weiß". Die Kinder lernen nicht nur die englische Sprache, sondern auch Sitten und Gebräuche kennen.
2012 plant die Schule die Produktion eines englischen Hörspiels. "Wir werden das Englische weiter ausbauen", kündigt Katrin Wagner an.
Die Schule bezieht das gesamte Kollegium mit ein, so dass nicht nur die Englisch-Lehrer mittun. Diese sollen ihre Kollegen nämlich fit machen fürs Englische, Finessen vermitteln. Beispielsweise hat das Kollegium in der jüngsten Konferenz begonnen, englische Lieder zu singen und die spielerische Vermittlung von Sprache mitzubekommen. Ziel ist, dass die Lehrer eine bestimmte Bewegung machen und die Kinder Spaß finden, dazu den passenden Satz zu sagen.
Die Offene Ganztagsschule ziehe im Übrigen mit, freut sich die Schulleiterin. Die Kräfte begrüßen die Kinder auf englisch und vermittelt, wie die Nahrungsmittel und Gerichte auf Englisch heißen.
Am liebsten lernen die Kinder Englisch von Menschen, deren Muttersprache Englisch ist. Angélique Shelkes zum Beispiel, in Australien groß geworden, geht durch die Klassen - und ins Australien-Projekt von Elisabeth Kurth an.
Hier haben die Kinder zunächst erfahren, wie man auf den fünften Kontinent gelangt (keinesfalls mit dem Auto) und gestern eine Regenbogen-Schlange gemalt. Mit "dot painting", also Punktmalerei, schildert Philipp. Und mit Tempera-Farben. Alicia weiß, was man dafür braucht: Öl, Eigelb, Kohle und Schulkreide. Selbst der Boomerang ist im Projekt vorgekommen.
Katrin Wagner freut sich, mit ihren Kollegen auf die übrigen Eltern, die in Hünger wie Tente am Freitag, 27. Mai (16-1
8.30 Uhr), die Gelegenheit haben, die Ergebnisse der Internationalen Projektwoche zu bestaunen.
Vorführungen sind für 16 und 17 Uhr geplant: das Theaterstück Snore" (Schnarchen), Lieder, und indische Tänze in Tente, das Spiel Löwenjagd", Trommelstücke und indische Tänze in Hünger.

RGA Artikel vom 28.06.2011
Ausstellung zur Premiere der Schülerkulturtage
Von Bastian Hamacher

Grafiken, Wasserfarben-Bilder und Foto-Collagen hängen seit gestern in einer Ausstellung im Hauptgebäude der Stadtsparkasse an der Telegrafenstraße. Schüler aller Wermelskirchener Schulen haben sich an einem Wettbewerb zu den Schülerkulturtagen beteiligt, die heute starten.
Sie sollten Vorschläge für Logos und Schriftzügen einreichen - Schüler des Berufskollegs bildeten die Jury. 35 Arbeiten hängen in der Stadtsparkasse. Nach mehreren Monaten Arbeit haben die jungen Künstler ihre Arbeiten zunächst innerhalb der Schulen präsentiert. Die Kunst- oder Klassenlehrer haben dann entschieden, welche jeweils drei Bilder die Schüler der Jury des Berufskollegs vorlegen sollten. Dessen Schüler unter Leitung von Gardy Meine hatten die schwere Wahl. Vier Schüler aus der Kinderpflegerklasse und drei Kollegen entschieden mit Meine zusammen, welche Logos und Schriftzüge aufs Flyer kommen sollten. "Es war ganz erstaunlich - wir haben in zwei unterschiedlichen Gruppen unabhängig voneinander entscheiden und sind zum gleichen Ergebniss gekommen", erklärt Meine.
Von der Qualität des Kunstunterrichts gerade der Grundschulen könne auch die beteiligte Kunstlehrerin des Gymnasiums, Ulla Renzmann, erzählen - berichtete dessen Schulleiterin Marita Bahr am Montag anlässlich der Eröffnung.
"Es ist schon erstaunlich, mit welchen Fähigkeiten Schüler heute von den Grundschulen kommen. Sowohl technisch wie auch kreativ haben die sich in den letzten Jahren ganz weit entwickelt." "Knallige Farben, damit es wirkt" Gudrun Manderla Lehrerin Ein bisschen Anleitung habe es gebraucht, um aus der Vorgabe "Lichtblicke" Motive zu entwickeln, sagte gestern auch Gudrun Manderla. Die Lehrerin der Gemeinschaftsgrundschule Ost hat mit ihren Schülern ein prägendes Motiv herausgearbeitet: ein einzelnes Auge, dessen Ausgestaltung jeder Schüler individuell übernommen hat. Hauptsache "knallige Farben, damit es wirkt". Die Bilder sind noch bis Ende der Woche in der Stadtsparkasse ausgestellt und zu den Öffnungszeiten zu besichtigen.
Von den Grundschulen stellen 22 Kinder aus
Kath. Schule St. Michael: Emilia Stips (Klasse 3), Louisa Hoof (3), Iona Bergerhoff (3), Michelle Schenk (3), Lucas Schneider (4b), Felix Schröder (4b), Hannah Arndt (4a);
Am Haiderbach: Anna Bösser (Schriftzug "Lichtblicke" für den Flyer), Max Finger, Alina Scheben;
Schwanenschule: Kathrin Beyer, Dominik Torralbo Pusole, Kim Schneider (alle 3a);
Grundschule Ost: Maja Bertrams (4c), Lukas Blesius (4c), Sema Demirtas (3a);
Dabringhausen / Dhünn: Helen Reuter (4d, "Teddybild" vom Flyer), Philipp Jaeger ("Sternsingerbild" vom Flyer), Anna Großgloß (4d), Hannah Meese (4d), Jacqueline Hermanns (4e);
Von den weiterführenden Schulen stellen 13 Jugendliche aus:

Realschule: Melina Borchert (8e), Kristie Hauck (7b), Rebecca Pestritu (7b) Jana Beckmann (7a), Cordula Dawid (7c) Ruwen Katschek (8e);
Gymnasium: Jennifer Becker (17 J. Logo "kult.wk" vom Flyer), Elina Raddy (17 J.), Helena Stock (17 J.), Jonathan Todebusch (14 J.), Jonas Mantek (14 J.), Helena Schmitz (14 J.), Valerie Tempel (18 J.); 

 

RGA Artikel vom 29.06.2011

Knappe Entscheidung beim 27. Vorlesewettbewerb


Von Andreas Weber
Louisa Wähner heißt die Siegerin beim 27. Vorlesewettbewerb der Wermelskirchener Grundschulen. Gestern setzte sich die zehnjährige Schülerin der Grundschule Ost gegen Eileen Woit (2. - Am Haiderbach), Fritz Wittmann (3. - Dabringhausen/Dhünn) sowie Lilian Heide (Schwanenschule) und Liv Marit Frey (St. Michael) durch, die beide den vierten Platz belegten.
s war eine knappe Entscheidung, wie Moderatorin Carolin Maus im großen Saal des Bürgerzentrums betonte. Zuvor hatte die sechsköpfige Damen-Jury um Bücherei-Leiterin Kathrin Ludwig ihr Votum abgegeben.
Zwei Texte hatten die Finalisten lesen müssen. Zuerst einen nach eigener Wahl, dann die ihnen unbekannte Kurzgeschichte vom "tapferen Theo". Vom Jungen, der in King-Kong-Maske seine Ur-Ängste überwindet. Als Belohnung gab es für jeden der fünf Vorleser passend das Buchgeschenk "Angsthasen erleben keine Abenteuer" von Bendix Brodersen.
Louisa Wähner kennt die Bühne, auf der sie gestern im Rampenlicht saß und las. Sie spielt in dem Afrika-Musical "Tuishi Pamoja", das ihre Schule zu den Schülerkulturtagen beisteuert, als Giraffe "Raffi" eine der Hauptrollen. Morgen findet im Bürgerzentrum die erste Vorstellung statt, am 7. Juli die zweite.
Gestern Nachmittag unterstützte sie unter den 115 Zuschauern ein beachtlicher Fanklub. Ihr Eltern Ameur Adda und Claudia Wähner waren da, ihre Großeltern, ihre guten Freundinnen Lillyfee und Lene sowie ihre Klassenlehrerin Silke Baumgart (4 b). Louisa, die viel und freiwillig liest, liebt spannende Literatur. Momentan hat sie sich in Funkes Tintenblut" vertieft. Ab September wird Louisa das Gymnasium besuchen 

 

RGA-Artikel vom 04.07.2011
Musical "Joseph - ein echt cooler Träumer
Von Andreas Weber

Auf die "Reise nach Jerusalem" folgte jetzt drei Jahre später die zweite intensive Zusammenarbeit zwischen der Grundschule Am Haiderbach (Tente/Hünger) und der evangelischen Gemeinde Tente. Mit dem Musical "Joseph - ein echt cooler Träumer" hatten sich beide Seiten ein anspruchsvolles Projekt ausgesucht. Angelehnt an die Josephs-Geschichte aus dem Alten Testament, nach einer Vorlage von Ruth Wilson (Text/Musik) und Heinz-Helmut Jost-Naujoks (Musik), stellten zwei Chöre ein gut neunzigminütiges Bühnenprogramm auf die Beine, das einmal intern in der Schule (Donnerstagmorgen) und dann Freitagabend im Gemeindezentrum Herrlinghausen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. 38 Zweit- bis Viertklässler und 12 Kinder aus dem Projektchor Lehrerin Antje Gardeweg, die den Schulchor leitet, und Christiane Poersch hatte das Stück überzeugt. Die Anregung dazu hatte das Pfarrer-Ehepaar Poersch vom Kirchentag 2010 in München mitgebracht. Zunächst lag "Joseph" den Beteiligten auf CD vor. Umgesetzt wurde das Stück für die Bühne aber mit der Band "Salz und Pfeffer". Jonas Dubowy (E-Piano), Julian Theis (Gitarre) und Christoph Glücks (Schlagzeug) bildeten das musikalische Rückgrat für die 38 Zweit- bis Viertklässler sowie 12 jüngere Kinder aus dem kirchlichen Projektchor. Fast ein halbes Jahr probten die 50 Sänger für ihre beiden Auftritte. Gerade die Solisten am Mikrofon hatten neben einer gesunden Portion Selbstvertrauen und einer tragenden Stimme auch viel auswändig lernen müssen. So gebührte denn Joseph (gespielt je einmal von Ava Buß und Hannah Mayland), Pharao (Dominik Sewina und Finn Poersch), Potifar (Svenja Berchner und Miriam Schuller) sowie Jakob (Nils Fahrenberg und Florian Esser) ein großes Lob für ihre Leistung. Das Musical über Träume und Leidenschaft, Lügen und Vergebung, besitzt eine christliche Botschaft, die auch von den beiden Erzählern Felix Gehrt und Esther Burger vermittelt wurde. Eingestreut waren die Textteile zwischen Lieder im Chor, Solo-Einlagen, Tanz und Bewegung, die sogar eine Karawane durch das Publikum beinhaltete.

RGA Artikel vom 07.07.2011
"Der Heultopf" der Theater-AG der Grundschule Am Haiderbach
Von Gunnar Freudenberg

Eine La-Ola-Welle schwappte gestern durch die Turnhalle der Tenter Grundschule Am Haiderbach. Grund für die Begeisterung der Zuschauer waren keine sportlichen, sondern schauspielerische Höchstleistungen.Solche brachten wieder einmal gut 20 junge Schauspieltalente auf die Bühne. Die Theater-AG, bestehend aus Schülern der dritten und vierten Klassen, führte das Stück "Der Heultopf" auf - morgens für die übrigen Kinder der Schule sowie den Kindergartenkindern, am frühen Abend für die Eltern und Erwachsenen.

Und darum ging's: Auf dem Wermelskirchener Wochenmarkt herrscht Betrieb. Ein merkwürdiger Topf wird angeboten, ein so genannter Heultopf. Dahinein können Ärger und Wut gerufen werden, der Topf schluckt alles. "Deckel auf, Ärger rein, Deckel zu - und alles ist gut." Der Bürgermeister kauft den Topf für die Stadt.

Zuerst geht alles gut und die Bürger schreien ihren ganzen Frust in den Topf. Doch eines Tages fängt der Topf an zu stinken. Der Topfverkäufer wird zu Hilfe geholt. Er verlangt, dass der Topf "entheult" wird. Die Wermelskirchener müssen zur Entlastung des Topfes auch mal nette und freundliche Dinge in den Topf füttern. Als das geschieht, verschwindet der Gestank, und der Topf glänzt wie neu.

Zusammen mit Monika Schäffer hatte Regisseurin Doris Zenker wieder ein fröhliches Stück ausgesucht, in dem alle Darsteller auch zu Wort kamen. "Vieles von dem, was in den Heultopf gerufen wurde, kam natürlich von den Kindern selbst", erklärte Zenker, die ihre Pension einmal die Woche für die Theater-AG unterbricht.

So brüllten sie Sätze in den Heultopf wie: "Der Hund von unserer Nachbarin macht jeden Morgen bei uns vor die Tür", "Gian-Luca zeigt mir immer einen Vogel" oder "Nie darf ich Cobra 11 gucken". Damit der Heultopf nicht mehr stinkt, kam aber auch Gutes an Licht - zum Beispiel: "Die ganze Klasse hat das Bronze-Abzeichen gemacht."

Doris Zenker konnte sich während der Aufführung zurücklehnen und das Stück genießen. Soufflieren war nicht nötig. "Die haben's einfach drauf", freute sie sich. Und das galt nicht nur für die Hauptfiguren Adrian Mebus als Topfverkäufer, Hannah Mayland als Marktaufseherin und David Kaufmann als Bürgermeister, sondern für alle 20 Jung-Schauspieler.

Für viele war es nicht der erste Auftritt auf den Brettern, die die Welt bedeuten. "Ich war schon ein Arzt und eine Haselmaus. Das ist jetzt mein drittes Stück", sagte "Bürgermeister" David (10). "Aufgeregt bin ich da nicht mehr so doll."

Wie für viele andere war es für ihn allerdings der letzte Schauspiel-Auftritt als Schüler der Tenter Grundschule. "Ich bin richtig traurig, wenn die Viertklässler weg sind", sagte Doris Zenker. "Das war eine super Truppe. Zum Glück kommen immer wieder tolle Kinder nach." Nach den Sommerferien geht es für die Theater-AG weiter. Dann beginnen schon die Proben für das diesjährige Weihnachtsstück.

RGA Artikel vom 20.07.2011
Fremdsprache verleiht der Grundschule ein Gesicht
Von Andreas Weber

Wenn Angelique Schelkes den Klassenraum betritt, erheben sich ihre Schüler. Diesen Respektbeweis hat die 44-jährige Solingerin aus dem australischen Schulsystem mitgebracht. "Keep your teacher happy" vermittelt die Englisch-Lehrerin als eine Grundregel.Nicht ohne mit gutem Beispiel voranzugehen. An der Grundschule Am Haiderbach lebt Angelique Schelkes dieses vor.Die Fröhlichkeit der quirligen Pädagogin steckt an. Seit einem halben Jahr lehrt sie als Vertretungskraft sieben Stunden wöchentlich in Tente und Hünger. Angelique Schelkes ist als "native speaker" eingestiegen. Als eine Stütze gibt die Muttersprachlerin dem Schwerpunkt Englisch an der Grundschule ein Gesicht.

Obwohl momentan nur auf Zeit in Wermelskirchen, ist sie aus dem Haiderbacher Konzept kaum wegzudenken. "Sie ist eine ungeheure Bereicherung für uns", freut sich Schulleiterin Katrin Wagner, die selbst Englisch unterrichtet. Während ihres Mutterschutzes und Elternzeit kam Angelique Schelkes als Ersatz. "Wir würden sie liebend gerne auf Dauer halten", betont Wagner. Zumindest für ein weiteres halbes Jahr bis Anfang 2012 liegt die Genehmigung des Schulamtes vor.

Die sechsfache Mutter bringt eine bewegte Vita ein. Geboren in den Niederlanden, zog sie als Kleinkind mit ihren Eltern an die australische Ostküste unterhalb von Sydney. In dem idyllischen Örtchen Stanwell Park wurde sie mit Blick auf Drachenflieger und Wale in der Tasmansee groß.

Mit einem Stipendium der Rotarier lernte sie als Austauschschülerin in Solingen ihren späteren Ehemann Olaf kennen. Seit 1988 ist Angelique verheiratet, 1989 machte sie an der Uni Canberra ihren Abschluss in Sinologie. Fünf Mal sind die Schelkes seither zwischen Australien und Deutschland hin- und hergezogen. 2005 ließ sich die Großfamilie endgültig in Solingen nieder.

Angelique Schelkes hat eine Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht, gibt beruflich aber vor allem ihre Muttersprache weiter. Zunächst über Business English in der Erwachsenenbildung, mittlerweile auch an den Grundschulen Schützenstraße (Solingen) und Tente/Hünger.

Die 44-Jährige weiß, dass Kinder alles aufsaugen, wenn sie über Spaß und Freude motiviert werden. Schelkes verfolgt mit ihren offenen, kreativen Art einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Sinne anspricht: "Sehen, fühlen, hören, schmecken", zählt sie auf. Wenn Angelique Schelkes die Obst- und Gemüsesorten durchgeht, hat sie Apfel und Banane zum Verzehr dabei. "Schmeckend lernen die Kinder schneller als man gucken kann." Das Englisch-Buch, das für ein halbes Jahr vorgesehen war, hatte die stets gut gelaunte Lehrkraft bereits nach einem Monat durch.

Neben dem "Keep your teacher happy" legt die mitreißende Australierin Wert auf zwei weitere Kommandos. Auf das Signal "class" hat ein "yes" zu folgen, gleichbedeutend mit: "bitte Ruhe"; und auf "teach" entgegnen ihre jungen Zuhörern "okay", heißt: Sitznachbarn unterrichten sich gegenseitig.

Auch das 12-köpfige Kollegium lernt dazu. Im Lehrerzimmer wird, wenn Mrs. Schelkes anwesend ist, prinzipiell nur Englisch gesprochen.

Auch in der Primarstufe ist Englisch in den letzten Jahren ein gewichtiges Fach geworden. Seit 2008 läuft es in NRW seit dem ersten Schuljahr. Haiderbach trägt diesem Umstand Rechnung. Es gibt Förder- und Forderkurse "Englisch intensiv" und in den Klassen 3 und 4 Briefkontakt zu einer Primary School in Nottinghamshire (England). Für die Viertklässler ist die Hörspielproduktion "The magic apple" vorgesehen.

Alle zwei Jahre - im Wechsel mit der Projektwoche - sieht der Lehrplan einen Projekttag Englisch vor. Mit dem kommenden Schuljahr wird einmal im Jahr ein Gastspieltheater geholt, das kindgerecht ein englisches Stück auf der Bühne präsentiert.

Englische Kultur lernen die zurzeit 224 Schüler Am Haiderbach auch immer dann kennen, wenn im Unterricht mit den insgesamt fünf Englisch-Lehrern über Feiern und Festtage gesprochen wird. Weitere Ideen folgen. Der Bereich Englisch wird kontinuierlich ausgebaut werden", verspricht Katrin Wagner.


 

RGA Artikel vom 23.07.2011
Für mich war der Beruf immer Berufung
von Hartmut Engelbrecht

Katrin Wagner, Rektorin der Gemeinschaftsgrundschule Am Haiderbach, konnte eine gut gelaunte Gästeschar im rappelvollen Mehrzweckraum der Tenter Schule begrüßen. Eingeladen waren außer dem Kollegium viele Eltern, Vereins- und Verbandsvertreter, die sich im abgelaufenen Schuljahr besonders engagiert hatten bei der Gestaltung des Schulalltages oder den Festen im Jahresverlauf.

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand aber die Verabschiedung von Waltraud Galonska, die alle nur "Walle" nennen.Die Lehrerin scheidet offiziell am 31. Juli nach insgesamt 39 Jahren aus dem Schuldienst aus und hat 24 Jahre davon die Schule Tente entscheidend geprägt.

"Sie haben wie Lukas der Lokomotivführer aus dem Kinderbuch im Schuldienst immer das richtige Gespür dafür gehabt, wann mit viel oder weniger Dampf gefahren werden muss, um auf dem Gleis zu bleiben", betonte Katrin Wagner in ihrer Laudatio.

"Nie sind Sie in die Irre gefahren, haben aber das Lerntempo bestimmt und Neuerungen wie individuelle Förderpläne schon umgesetzt, bevor sie von der Schulbehörde verordnet wurden. Mir persönlich waren Sie auch mit ihrem enormen Wissen in Rechtsfragen immer eine große Hilfe. Wenn es Ihnen im verdienten Ruhestand mal langweilig werden sollte, sind Sie hier immer gerne willkommen."

Das Lehrerkollegium gratulierte mit einem auf die Melodie von Rolf Zuckowskis umgetexteten Geburtstagslied mit einer originellen Hymne zum Ruhestand einer Lehrerin.

Waltraud Galonskas Schlagfertigkeit und trockener Humor kam dann noch einmal beim Interview des Kollegiums mit ihr zum Tragen. Als Geschenk überreichten die Kollegen einen getöpferten und mit den Autogrammen aller versehenen Wattwurm sowie Geschenkgutscheine und "weiße Rosen aus Athen".

Hausmeister Sven Nocon setzte noch einen drauf mit dem selbst gebastelten "Bundesverdienstkreuz für das pünktliche und korrekte Einsammeln des Milchgeldes", was die Geehrte kommentiere: "Was war ich ein Pedant!"

Pfarrer Heiko Poersch als "Fachkraft für Lebensübergänge" schenkte der Jubilarin ein kleines Buch "Glück ist jetzt" mit der Bemerkung, dass man selbst in der Hand habe, was man daraus mache, ehe sich Waltraud Galonska bedankte:

"50 Prozent des alten Eisens sind ja in Tente inzwischen aussortiert. Aber das Feld ist mit dem neuen Kollegium gut bestellt. Nach zehn Jahren in Herten im Ruhrgebiet, wo ich eigentlich nie hin wollte und anschließenden fünf Jahren an der Hauptschule, die auch von der Zusammenlegung der beiden Einrichtungen Ost und West geprägt waren, habe ich hier 24 Jahre eine tolle Zeit verbracht.

Es gab nie Streit mit Kollegen oder Eltern. Man muss Kinder lieben, um diesen Beruf auszuüben, der für mich immer Berufung war."