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 Presseartikel 2009/2010


RGA 15.07.2010 - Tente verabschiedet nach 30 Jahren Konrektorin Doris Zenker
RGA  08.07.2010 - Tenter Schüler führen "Die drei Federn" auf
RGA 06.07.2010 - Juhhu, es ist geschafft
RGA 02.07.2010 - Wie am Schnürchen

RGA 28.06.2010 - Für sechs Punkte eine Kugel Eis
RGA 25.06.2010 - Zwei Hauptschüler liegen vorne
RGA 25.06.2010 - Der "Sams" führt sie zum Sieg
RGA 17.06.2010 - Schulen stellen Urnen für die KiJuPa-Wahl auf
RGA 17.06.2010 - "Das ist meine Zeit"
RGA 12.06.2010 - Kitas luden zum Elternabend
BM 09.06.2010 - Tenter Schüler wollen Lesepass-Diplom
RGA 07.05.2010 - Schon die Vorschulkinder fördern
RGA 15.04.200 - Ach so entsteht ein Buch
RGA 26.03.2010 - "Es macht einfach total Spaß"
BM 26.03.2010 - Zwei Teams gewinnen Mannschaftsturnier
RGA 23.03.2010 - Auf der Matratze haben alle Spaß
BM 23.03.2010 - Fanclub für kleine Schwimmer
RGA 22.03.2010 - Sonderlob für Schüler
RGA 19.02.2010 - "Essen zum Spielen" in der Grundschule
RGA 18.12.2009 - Theatergruppe begeisterte gleich zweimal mit "Rudolf, das Rentier"
RGA 11.12.2009 - Grundschule Haiderbach: Chor-AG führt Kindermusical auf
RGA 29.10.2009 - Mutter von Schulministerin ausgezeichnet
RGA 08.10.2009 - Neuen Zugang zu Büchern finden
RGA 01.10.2009 - Schüler liefen für Spenden
RGA 24.09.2009 - Grundschulen feiern Verbund mit einem neuen Namen
BM  24.09.2009 - Kommentar: Namensfeier
BM  24.09.2009 - Vier Schulen werden zwei
RGA 18.09.2009 - In der 4. Klasse ist das Gehirn an der Reihe

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RGA Artikel vom 15.07.2010
Tente verabschiedet nach 30 Jahren Konrektorin Doris Zenker

Von Thomas Wintgen

Die Grundschule am Haiderbach hat am Mittwoch die langjährige Konrektorin Doris "Dodo" Zenker verabschiedet - nach 37 Jahren Schuldienst, 30 davon in Tente. Hier werde sie "unvergesslich bleiben". Schulleiterin Katrin Wagner: "Allen tut es in der Seele weh, dass Sie jetzt gehen.  
"Zum Abschied gab es eine "Rede" mit ganz viel Musik und passenden Texten des Lehrerchors zu fünf Themenblöcken: der lieb gewordenen Kollegin, der Fachlehrerin Sport, der stadtbekannten Theater-Regisseurin, der passionierten Leiterin "Sachunterricht" sowie der Konrektorin.
Diese Lehrerin sei morgens stets mit einem Lächeln in die Schule gekommen, ein nettes Wort auf den Lippen. An der Schule entwickelten sich Freundschaften, und das Kollegium habe nicht nur über Kinder geredet, sondern vor den Ferien eben auch über (Ferien-) Literatur.
"Ohne Lesen geht die Dodo nie ins Bett", sang der Chor und später auch "Sie bleibt sich immer selber treu und macht uns allen Mut".
Fast 30 Jahre ist die heutige 2. Vorsitzende Mitglied von TuS Wermelskirchen und habe die Sport-Passion mit in die Schule getragen. 25 Jahre kümmerte sie sich um Schwimmunterricht. "Sie haben", so Katrin Wagner, "dabei auch immer darauf geachtet, dass die Kinder Spaß haben", und zwar gemeinsam mit Waltraud Klein, die seit 25 Jahren ehrenamtlich an der Schule arbeitet.
"Pack' die Badehose ein", sang der Chor, "und nimm mit die Waltraud Klein". Lehrer und Eltern habe sie stets mit sanftem Druck animiert, sich zum Beispiel am Sportabzeichen zu beteiligen. Wagner: "Ohne Frau Zenker wären wir nicht so fit."
Seit 27 Jahren inszeniere sie mindestens zweimal im Schuljahr Theater-Aufführungen mit sehr pädagogischem Hintergrund. Und "die Kinder lieben die Theater-AG"; ein Grund mehr, "unheimlich froh" zu sein, dass Dodo Zenker das weiter einmal wöchentlich macht.
Der passionierten Sachunterrichts-Leiterin galt ein weiteres Kapitel. Dodo Zenker sei stets gelungen, "die Welt ins Klassenzimmer zu holen", sagte Katrin Wagner.
Und eines Tages sagte ihr Vorgänger Dieter Vischer zu Dodo: "Jetzt müssen wir mal." Wohl verstanden: uns bewerben. Also bewarb sie sich um den Vize-Posten - noch nicht ahnend, dass sie oft Wochen und Monate die wirkliche Schulleiterin sein würde. "Die Schule war Dein Theater", sang der Chor - "und das Stück heißt "c'est la vie".
Das Kollegium schenkte Dodo Zenker nicht nur was zu Lesen, sondern auch eine Collage mit Zebras aus dem Kunstunterricht in ihrer letzten Klasse, die sie vom ersten zum vierten Schuljahr geführt hatte.
Dodo Zenker fand viele Dinge klar und treffend charakterisiert, und sie bedankte sich "für diese positive Darstellung". Und erinnerte an einen Schüler, der sich für die 3 in Sport bedankte. Sie: "Aber ich habe doch viel konstruktiv gemeckert." "Ach", sagte der Junge und machte eine wegwerfende "das-ist-doch-geschenkt"-Handbewegung . . .
Jedenfalls resümierte die scheidende Pädagogin mit dem Blick nach vorne: "Ich freue mich auf jeden Tag, den ich einmal in der Woche zu Euch kommen kann."

RGA Artikel vom 08.07.2010
Tenter Schüler führen "Die drei Federn" auf
Von Andreas Weber

Zwischen 60 und 80 Theaterstücke hat sie im Laufe ihrer Schullaufbahn in Gummersbach, Berlin und vor allem in Wermelskirchen einstudiert. Hunderte von Kindern sind unter der Regie von Doris Zenker auf die Bühne gegangen, haben sich in ein Rampenlicht gewagt, das viele Überwindung kostete, jedem aber am Ende Applaus und ein Stück Selbstvertrauen eintrug.  
Auch wenn die stellvertretende Schulleiterin kommende Woche in Pension gehen wird - der Theater-AG bleibt sie, ehrenamtlich, bis auf weiteres erhalten. Auch wenn die gestern vorgeführte Produktion Schweiß gekostet hat.
"Die drei Federn" entpuppte sich als gewaltige Herausforderung. "Zwischendurch habe ich gedacht: Oh Gott, das schaffen wir nie!", dachte Doris Zenker an Proben zurück, bei denen die Fäden lange nicht zusammenliefen.
"Erst letzten Freitag haben wir es erstmals hinbekommen, das Stück durchzuspielen." Das lag daran, dass sich die Regisseurin für ihre 26 Dritt- und Viertklässler in der Theater-AG ein wortgewaltiges Manuskript ausgesucht hatte.
Da das zweite Schulhalbjahr lang ausfällt, schien das an die Gebrüder Grimm angelehnte Märchen "Die drei Federn" mit einer guten Stunde Spielzeit genau richtig für intensive Proben.
Das Ergebnis rechtfertigte den Aufwand. Die Aufführung, die ohne Bühnenbild auskam, stattdessen auf das lebendige Spiel der Jung-Mimen setzte, lief rund und begeisterte die Zuhörer. Morgens schauten die 124 Mitschüler und die 25 "Maxis" des Kindergarten in Herrlinghausen zu.
In der schwungvollen Intrige um eine Thron-Ergreifung siegte nicht die Hinterlist. Inhalt: Der gebrechliche König (Lisa Piepenstock) will abtreten, sein Reich einem seiner drei Söhne vermachen. Doch wem? Der Beste möge gewinnen.
Die Prinzen Igor (Antonia Lampe), Heinrich (Clarice Araujo) und Peter (Nils Fahrenberg) müssen Prüfungen bestehen. Während Igor und Heinrich jede Täuschung recht ist, um sich die Krone aufzusetzen, gilt Peter als der rechtschaffene Dumme.
Während die einen dem fast blinden Vater als Teppich einen Sack unterschieben und als Schmuckstück ein Wagenrad, bleibt Peter ehrlich. Das zahlt sich aus. Als es in einer letzten Auswahlrunde darum geht, eine adrette Braut zu präsentieren, beißen Igor und Heinrich bei den bereits vergebenen Dorfschönheiten auf Granit. Peter holt sich Rat bei den Kröten. Die belohnen den Prinzen.
Der "Froschkönig" lässt grüßen, als Peter einen der plumpen Hüpfer küsst und mit den Worten "Darf ich um ihre Froschschenkel anhalten" eine Eroberung fürs Leben macht. Cecilia Kalinika (Hannah Mayland) steht erst vor ihm, wenig später vor dem König und dessen Hofmarschall (Miriam Schuller).
Während die staunenden Brüder rumnörgeln ("Die dümmsten Bauern finden die dicksten Kartoffeln"), fällt der König sein Urteil: Peter wird sein Nachfolger, die sinistren Zöglinge schickt er hingegen in die Verbannung.
"Zugabe, Zugabe" hallte es von den Zuschauerstühlen, als sich die 26 Darsteller vor dem Publikum verneigten. Doch die gab es erst abends, als das Stück noch einmal, dann ohne Pause, vor den Eltern aufgeführt wurde. Der Vorhang fiel damit für Doris Zenker nicht.
Zwar geht sie nach 37 Berufsjahren in Pension, wird aber der Theater-AG - immer wieder freitags - erhalten bleiben. Und dies in der bewährten Zusammenarbeit mit Monika Schäffer, die auch für "Die 3 Federn" wieder die fantasievollen Kostüme genäht hatte.

RGA Artikel vom 06.07.2010
Juchhu, es ist geschafft

von Katja Burger
Ein halbes Jahr lang intensive Arbeit hat sich gelohnt. Die Schüler der Kreativ-AG (GGS Am Haiderbach) können seit wenigen Tagen voller Stolz ihr erstes selbsterstelltes Buch präsentieren und verkaufen. Vor etwa einem Dreivierteljahr entstand die Idee, im Rahmen der Auszeichnung Gesunde Schule von Klasse 2000 ein Kochbuch zu erstellen. Jeder Schüler der Verbundschule sollte ein Rezept zu den Themen Frühstück, Getränke und Pausensnack, Picknick oder Geburtstag abgeben. Die Idee entwickelte sich weiter, weg  vom traditionellen Kochbuch hin zu einem Buchaufsteller mit dem jetzigen Titel: „Gesunde Kinder – aktiv und kreativ“.                 16 Schüler der Klassen 3 und 4 haben die abgegebenen Rezepte in die passende Form gebracht, verziert und in die entsprechenden Bereiche eingeordnet. Die Kapitel wurden von ihnen durch verschiedene Näh- und Spielideen ergänzt. Im letzten halben Jahr sind Topflappen, Schürzen, eine Picknickdecke und ein Gefühls-memory auf Kissen ebenso entstanden wie Geburtstagskronen als Platzset für alle 10 Klassen, Tischdeko und ein neues Schulhofspiel. Hierfür haben die Schüler das bekannte „Mensch ärgere dich nicht“ um Aktionskarten ergänzt.                                                                                                                                                                        Bereichert und unterstützt wurde die AG durch die OGS und Klasse 2000 mit weiteren Beiträgen und Spielen. Besondere Höhepunkte während der Arbeit an dem Buch waren der Besuch einer Verlagsvertreterin  - organisiert durch Frau v. Wahden, Marabu – ein Brief mit Rezepten von Starkoch Johann Lafer und das Kochen mit St. Wiertz. Herr Wiertz hat den Kindern mit viel guter Laune tolle Tipps gegeben und außergewöhnliche Rezepte verraten. Die Kinder konnten die Rezepte direkt mit ihm ausprobieren und in das Buch mit aufnehmen.                                                                                                                                                                             Als zusätzliche Belohnung für die geleistete Arbeit dürfen sich die Schüler der Kreativ-AG über eine Urkunde des Wettbewerbs Kinder zum Olymp freuen. Die Schule hatte das Projekt Gesunde Kinder – aktiv und kreativ Ende letzten Jahres zur Teilnahme angemeldet. Auch wenn es nicht zum Gewinn des Wettbewerbs gereicht hat, können doch alle Beteiligten stolz darauf sein, bei diesem bundesweiten Wettbewerb in die Endrunde gekommen zu sein.                                                                                                                                                              Nun hoffen die kreativen Köpfe auf einen guten Verkauf ihrer Bücher. Gekauft werden können diese ab sofort in der GGS Am Haiderbach Tel. 81118 oder 2399, bei Frau Burger Tel. 972540, oder in der Buchhandlung Marabu. Die Buchhandlung stand während der gesamten Zeit als Kooperationspartner für das Projekt mit Rat und Tat zur Verfügung, genauso wie Frau Kuske, Gesundheitsberaterin von Klasse 2000.

RGA Artikel vom 25.06.2010
Zwei Hauptschüler liegen vorne

Von Andreas Weber

Mit 545 Stimmen erhielt der 16-jährige Kevin Becher zum zweiten Mal hintereinander die meisten Stimmen bei der Wahl zum 4. Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa).Der Achtklässler profitierte davon, dass unter den 35 Kandidaten aus den fünf Grund- und vier weiterführenden Schulen nur zwei Hauptschüler antraten.  
Außer Kevin war dies nur noch Neuntklässlerin Anne Mannheim, die mit 502 auch prompt auf dem zweiten Platz landete.
Nachdem eine Woche die insgesamt 19 Wahlurnen in den Schulen geöffnet waren, wurde gestern Nachmittag unter der Leitung von Birgit Ludwig-Schieffers und Katja Töbelmann (beide Jugendamt) nonstop ausgezählt. Zwei Alt-Parlamentarier (Karen Baumgartner und Philipp Ueberholz) halfen beim Öffnen der Umschläge und Addieren der Zahlen mit sowie acht Mitarbeiter des Jugendamtes.
Von den 3 618 Wahlberechtigten gaben 3 232 ihre Stimme ab, was 89,33 % entspricht. 160 Stimmzettel waren ungültig. Nach viereinhalb Stunden stand um 19.30 Uhr fest: Wieder war Kevin nicht zu schlagen. Just zurück von einer Klassenfahrt in die Niederlande, war er schnurstracks ins Rathaus getigert, um seinem Abschneiden entgegenzufiebern.
Kevin, Handballfreunden als Trommler bei den Heimspielen des Regionalligisten TuS bekannt, möchte gerne in den kommenden drei Jahren das Freizeitangebot für Jugendliche in Wermelskirchen stärken.
"Mehr Rutschen im Hallenbad wären schön", erklärt er, seine eigenen Vorlieben dabei berücksichtigend: "Außerdem könnte man draußen die Wiese des Bades noch für Aktivitäten einbinden." Schön wäre es auch, findet Kevin, wenn es mehr Jugendtreffs in der Stadt gäbe. Er selbst besucht gerne das "JuCa" am Markt.
Am Montag erhalten die 23 Vertreter des neuen KiJuPa von der Stadtverwaltung ein Schreiben. Sie werden sich am Montag, 5. Juli (17 Uhr), zu ihrer konstituierenden Sitzung im Raum 1.32 des Rathauses einfinden.
Dann schwört sie ihre Betreuerin Katja Töbelmann auf die Aufgaben des Parlamentes ein und es können erste Anregungen gegeben werden, in welchen Feldern sich die KiJuPa-Mitglieder engagieren wollen.
Pro Jahr sind vier Sitzungen des Parlamentes vorgesehen, möglicherweise werden wieder AGs eingeführt. Damit sich die Jung-Politiker besser kennenlernen, geht es vom 17. bis 19. September zu einer Klausurtagung in eine Jugendherberge.
Geschafft haben den Sprung ins Parlament in dieser Stimmreihenfolge: Kevin Becher (545 - Hauptschule), Anne Mannheim (501 - Hauptschule), Patrick Held (470 - Gymnasium), Leon Wolff (390 - Schwanen), Christoph Beer (360 - Gymnasium), Jill Dicke (335 - Gymnasium), Helen Reuter (319 - Dabringhausen/Dhünn), Elena Hilverkus (279 - St. Michael), Jana-Lea Meyer (273 - Am Haiderbach), Jan Cornehl (260 - Realschule), Miguel Karaschewski (260 - Gymnasium), Mena Hallamund (239 - Ost), Finn Dicke (239 - Gymnasium), Hannah Mayland (227 - Am Haiderbach), Matthias Redmann (223 - Realschule), Antonia Wilke (210 - Am Haiderbach), Max Möbus (199 - Pestalozzi), Miriam Boß (191 - St. Michael), Jonas Wößner (186 - Ost), Paul Rodig (182 - Schwanen), Daria Weise (181 - Realschule), Jana Schneider (172 - Gymnasium) und Tobias Koebke (167 - Ost).

RGA Artikel vom 17.06.2010
Schulen stellen Urnen für die KiJuPa-Wahl auf

(AWe/NiS). 3268 Stimmberechtigte vom ersten Schuljahr bis zum 17. Lebensjahr sind aufgerufen, dass 4. Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) in Wermelskirchen zu wählen. Vom 21. bis 25. Juni können die Kinder und Jugendlichen jeweils maximal drei Stimmen abgeben.  
35 Kandidaten zwischen 9 und 16 Jahren haben sich aufstellen lassen.Katja Töbelmann, im Jugendamt Koordinatorin für das KiJuPa, freut, dass alle neun Schulen vertreten sind. Auch in der Pestalozzischule haben sich zwei Bewerber gefunden.
Die 23, die die meisten Stimmen auf sich vereinen, ziehen in das Parlament ein. Gewählt wird in den Schulen. Dort stehen Urnen zur Stimmabgabe bereit. Wie diese erfolgt, ob im Klassenverband oder einzeln, bleibt den Schulen überlassen.
Am Freitag, 25. Juni, werden die Boxen ins Bürgerzentrum gebracht und dort ab 15 Uhr im Foyer ausgewertet. Am späten Nachmittag ist mit den Ergebnissen zu rechnen. Gewählt werden können:
Gymnasium: Patrick Held (Jahrgang 1993), Miguel Karaschewski (1998), Jane Burghoff (1998), Ellen Rodig (1998), Christoph Beer (1997), Jana Schneider (1996), Björn Lück (1996), Jill Dicke (1998), Finn Dicke (2000), Stefan Scherkenbeck (1997).
Realschule: Jessika Stiefken (Jahrgang 1993), Kimberly Kocherscheid (1998), Christian Schoofs (1997), Daria Weise (1996), Maurice Kaminsky (1998), Jan Cornehl (1996), Florian Wößner (2001), Matthias Redmann (1993).
Pestalozzischule: Max Möbus (1995), Robin Wießapfel (1995).
Hauptschule: Anne Mannheim (Jahrgang 1995), Kevin Becher (1993).
Grundschule Dabringhausen/Dhünn: Helen Reuter (2000) Schwanenschule: Leon Wolff (Jahrgang 1999), Paul Rodig (2000)
Grundschule Ost: Tobias Koebke (Jahrgang 2000), Jonas Wößner (2000), Mena Hallamund (2000);
Grundschule Am Haiderbach: Hannah Mayland (Jahrgang 2001), Antonia Wilke (2000), Jana-Lea Meyer (2000).
Grundschule St. Michael: Elena Hilverkus (Jahrgang 2000), Leonie Socha (2000), Miriam Boß (2000), Selina Gospodarek (2000).

BM Artikel vom 09.06.2010
Schüler wollen Lesepass-Diplom

von Textarchiv Lokal

(nau) Kaum hatte Rolf Kabatnik die aktuelle Ausgabe der Bergischen Morgenpost an seine Schüler verteilt,
da begannen die auch schon mit eifrigem Rascheln und Blättern. „Cool, da sind ja alle unsere Nationalspieler
drin“, freute sich ein Junge über die Beilage zur Fußball−Weltmeisterschaft. Und ein Mädchen entdeckte
sogleich das Foto auf dem Sandra Bullock ihre Kollegin Scarlett Johannson bei einer Preisverleihung küsst.
„Interessiert das denn überhaupt jeden?“, wollte die Viertklässlerin wissen. Die Klasse 4c der Grundschule
Am Haiderbach (Standort Tente) erkundet seit Anfang der Woche jeden Tag die Lokalzeitung. Mit ihrem
Klassenlehrer Rolf Kabatnik nehmen die 20 Schüler noch bis kommenden Montag am BM−Projekt
„Lesepass“ teil. Zusammen lesen die Kinder die Artikel, besprechen den Aufbau einer Zeitung und lösen
Aufgaben, deren Lösung sie in ihren „Lesepass“ eintragen. Am Ende bekommen sie dann ein
„Lesepass−Diplom“ ausgehändigt. Zum Auftakt gab es gestern Besuch von Redaktionsmitglied Birthe
Rosenau, die die Schüler mit Fragen rund ums Zeitungmachen löcherten: Wie kommen Redakteure an
Themen? Wer macht die Fotos? Wen interessieren Todesanzeigen? Erstaunt waren die Schüler, wie sich die
Zeitung seit der ersten Ausgabe von 1946 verändert hat. Und darüber, dass ein Journalist oft morgens noch
nicht weiß, wie am Abend die Ausgabe aussieht.

RGA Artikel vom 01.05.2010
Schon die Vorschulkinder fördern

Von Michael Albrecht

Das war gestern Mittag wie Weihnachten für die 17 Wermelskirchener Kindergärten im Hotel "Zur Eich". Dorthin hatte der Rotary Club Remscheid-Lennep die Vertreter der Einrichtungen gebeten, um ihnen die sogenannten "Mathekisten" zu übergeben.
Für den Club ist es eine Premiere. Er verschenkt zum ersten Mal die Mathe-Kisten. "Wir wollen die Vorschulkinder fördern und sie schneller an die Mathematik heranführen", nennt Rotary-Präsident Jörg Willems den Hintergrund für die Aktion, die das Interesse an den Naturwissenschaften wecken soll.
In dem Premierenjahr beschränkt sich der Club auf die hiesigen Kindergärten, sollten dort die Erfahrungen positiv ausfallen, würden künftig auch die Remscheider und Radevormwalder Kindergärten von der Kistenaktion profitieren, kündigte Jörg Willems an, der in Löh wohnt.
Entwickelt wurde die Mathekiste von einer Arbeitsgemeinschaft fachkundiger Rotarier gemeinsam mit Lehrern und Erziehern. Das Konzept sei aus der Montessori-Pädagogik abgeleitet, ergänzte Alexander Lampe, Rotary-Clubmeister. Gefertigt wurden die Kisten in vier Behindertenwerkstätten.
Aber nicht nur die Wermelskirchener Kindergärten kamen gestern in den Genuss einer Aktion des Clubs, der sich mit seinem Projekt "LLLL" (Lesen lernen, Leben lernen) auch der Lese- und Schreibförderung annimmt. Wie schon 2009 erhielten einige Grundschulen zwei Kinderbücher gestellt: "Es muss auch kleine Riesen geben" von Irina Kurschunow für die ersten und zweiten Klassen sowie "Spaß im Zirkus Tamtini" von Elisabeth Stiemert.
Welchen positiven Effekt die Leseförderungsaktion hätte, habe ihnen ein Erfahrungsbericht von Schulleiterin Katrin Wagner (GGS Haiderbach) deutlich gemacht, freute sich Jörg Willems.
Außer Haiderbach wurden noch die Grundschule Ost und die Verbundschule Dabringhausen / Dhünn mit den Büchern für ihre Schüler bedacht.
In Radevormwald erhielten die Grundschulen Berger Hof, Lindenbaum und Stadt die Kinderbücher und in Remscheid die Schulen Mannesmann und Walter Hartmann. Ingesamt 800 Bücher wechselten bei der Aktion den Besitzer.

RGA Artikel vom 15.04.2010
Ach so entsteht ein Buch

Von Kristina Müller

In der Grundschule Am Haiderbach (Tente/ Hünger) arbeiten die Kinder der Kreativ-AG mit ihren beiden Leiterinnen Katja Burger und Daniela Hilverkus an einem neuen Projekt: Sie erstellen ein Kochbuch.
Damit die Schüler auch erfahren, wie ein normales Buch entsteht, das im Handel erhältlich ist, hatte die Grundschule gestern Annette Jung von Dorling Kindersley (internationaler Sachbuchverlag mit deutscher Niederlassung in München) zu Gast.
Die ehemalige Buchhändlerin und jetzige Verlagsvertreterin erklärte etwa 50 Grundschülern, darunter den Kindern der Kreativ-AG, welche Etappen ein Manuskript durchläuft, bis es als fertiges Buch im Laden liegt: Der Ablauf beginnt beim Autor, der die Texte schreibt, geht über den Verlag, der sich um die verschiedensten Dinge von der Bildgestaltung bis zum Korrekturlesen kümmert, verläuft weiter über die Druckerei und den Buchbinder, wo das Buch seine endgültige Form erhält, und endet schließlich beim Buchhändler.
Dabei zeigte Annette Jung anhand eines in Kunstrasen eingebundenen Fußballbuches, wie man Buchdeckel spannend und ansprechend gestalten kann. Auch beschrieb sie, wie sogenannte Pop-up-Bücher hergestellt werden - Bücher, bei denen dem Leser beim Aufschlagen einer Seite ein durch aufwendige Falttechnik integriertes Element "entgegenspringt".
Nicht zuletzt erfuhren die Kinder, welche Informationen man aus der 13-stelligen Internationalen Standardbuchnummer (ISBN) ziehen kann, die auf der Rückseite jedes Buches zu finden ist.
So offenbart die ISBN 978-3-8310-1555-5 beispielsweise, dass es sich dabei um ein Buch aus Deutschland (978) handelt, das auf Deutsch (3) verfasst ist, aus dem Dorling Kindersley Verlag (8310) stammt, die Buchnummer 1555 aufweist und die Prüfziffer 5 besitzt.
Annette Jung bezog ihre jungen Zuhörer aktiv in ihren Vortrag mit ein, stellte Fragen. Im Gegenzug beteiligten sich die Grundschüler eifrig, konterten mit Gegenfragen und bewiesen bereits viel Sachkenntnis. Alle Beteiligten werteten die Veranstaltung als vollen Erfolg.  Am Samstag, 24. April, um 14.30 Uhr hält Annette Jung ihren Vortrag noch einmal in der Buchhandlung Marabu, Telegrafenstraße. Karten dafür sind bei Marabu ( 14 14) erhältlich. Sie kosten 5 Euro und gewähren einem Erwachsenen mit Kind Eintritt.

RGA Artikel vom: 26.03.2010
"Es macht einfach total Spaß"

Von Michael Albrecht

"Es macht einfach total Spaß", waren sich Lucas Schneider (8 Jahre), Leonie Socha (9) und Pasqual Lämmer (9) einig und feuerten ihre Mannschaftskameraden von den "Quietscheenten" weiter kräftig an.Die drei Schüler der katholischen Grundschule St. Michael traten gestern Vormittag beim alternativen Mannschafts-Wettkampf um den Stadtmeistertitel gegen die Spitzenteams der anderen Schulen an.
An dem Turnier, das in der Gymnasiumhalle und dem Hallenbad ausgetragen wurde, nahmen bis auf die Schwanenschule alle Grundschulen teil. "Im nächsten Jahr macht auch der Schwanen wieder mit", erklärte Doris Zenker, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Rolf Kabantnik (beide Grundschule Am Haiderbach) das organisatorische Heft in der Hand hielt.
Seit 1991 werden die alternativen Mannschaftsmeisterschaften ausgetragen. Sie fordern den ganzen Grundschüler. Ausdauer-, Sprung- und Wurflauf, Kleider-Ball-Staffel, Mannschaftstauchen und Ball-unter-der-Schnur heißen die Disziplinen, die sie absolvieren müssen. "Die Kinder sind anschließend granatenkaputt", lachte Doris Zenker, die seit den ersten Spielen mit von der Partie ist.
Wesentlich bei dem Wettkampf sei die mannschaftliche Leistung. Zu jedem Team gehörten jeweils 13 Schüler. "Gute und schlechte Sportler, Jungen und Mädchen", erklärte Doris Zenker.
Um an dem gestrigen Final-Wettkampf überhaupt teilzunehmen, mussten sich die Viertklässler vorab bei einem schulinternen Entscheid qualifizieren.
Am Ende ging der Stadtmeistertitel an zwei Mannschaften: "Baby Babbas" (GGS Am Haiderbach I) und "Hurricans" (GGS Dabringhausen / Dhünn). Dritte wurden die "Dragon Kids" (GGS Ost). Es folgten die "Dhünner Tornados" (GGS Dabringhausen / Dhünn) vor den "Rasenden Plastikbechern" (GGS Am Haiderbach II) und den "Quietscheenten" (KGS St. Michael).

BM Artikel vom 26.03.2010
Zwei Teams gewinnen Manschaftsturnier

Von Bernd Geisler

Wermelskirchen Wer gestern die Turnhalle am Gymnasium besuchte, musste sich die Ohren zuhalten. Die
Mannschaften aller Grundschulen des vierten Schuljahres bis auf Schwanenschule kämpften im „alternativen
Mannschaftskampf“ um den Platz auf dem Siegertreppchen. Die letzte Disziplin hieß „Ball unter die Schnur“.
Im Turnier spielte jede Mannschaft gegen jede.
Gekämpft wurde mit feurigen Wangen, verschwitzten T−Shirts, lauten Anfeuerungsrufen von der Tribüne,
Jubelgeheul bei Punktgewinn und lauten Zurufen. „Die Stimmung ist fantastisch“, sagte Sportkoordinatorin
Doris Zenker und erläuterte Sinn und Zweck des Wettkampfs. Es gehe hierbei nicht um die sportliche
Leistung des Einzelnen, während der Rest der Klasse auf Bänken sitze. „Es sind Mannschaften,
zusammengesetzt aus Jungen und Mädchen, Starken und Schwachen. Jeder ist gefordert.“
Fünf Disziplinen
In Vorausscheidungskämpfen hatte sich schulintern die jeweils beste Mannschaft herauskristallisiert. Gestern
kämpften diese Mannschaften für ihre Schule. Jede davon bestand aus zehn Kindern, zusätzlich saßen drei
auf der Reservebank. Um halb neun ging’s los. Insgesamt standen fünf Disziplinen auf dem Programm, vier
hatten die Kinder gegen halb zwölf bereits hinter sich: Sprunglauf, Wurflauf sowie im Hallenbad
Wasserball−Staffel und Mannschaftstauchen. Diese Wettkämpfe organisierte Rolf Kabatnik.
„Am Ende werden die Wettkämpfer alle granatenmäßig fix und fertig sein“, sagte Zenker. Das sei unterem
auch Zweck dieses sportlichen Ereignisses, das seit 1991 jährlich durchgeführt werde. Es gehe um Ausdauer,
um Teamgeist und um Zusammenarbeit. Nicht zu vergessen auch, dass schwächere Schülerinnen und
Schüler, die normal gar keine Chance hätten, einmal irgendwo sportlicher Gewinner zu sein, hierbei
zusammen mit ihrer Mannschaft sportliche Erfolge einheimsen könnten.
Demzufolge sprach die Begeisterung unter den Teilnehmern für sich. Am Rande auf der Turnmatte saßen
drei Teilnehmerinnen der „Haiderbach 1“−Mannschaft, genannt „Baby Babbas“: Kaja (9), Lisa (9) und
Antonia (10). Natürlich machte es allen dreien „viel Spaß“. Aber warum? „Weil es etwas mit Sport zu tun
hat“, sagte Kaja. „Und weil man auch neue Leute aus anderen Schulen kennenlernt“, pflichtete Lisa bei. Alle
drei Mädels nannten als Lieblingsdisziplin das Tauchen im Hallenbad.
Und das sind die Gewinner: Platz 1: Am Haiderbach 1 „Die Baby Babbas“ gemeinsam mit Dabringhausen
„Die Hurrikans“; Platz 3: GGS Ost „Die Dragon Kids“; Platz 4: Dhünn „Die Dhünner Tornados“; Platz 5:
Am Haiderbach 2 „Die rasenden Plastikbecher“; Platz 6: Katholische Grundschule „Die Quietscheenten“.

RGA Artikel vom 23.03.2010
Auf der Matratze haben alle Spaß

300 Grundschüler bei der Stadtmeisterschaft im Quellenbad

Von Sabine Naber
Die einen gaben im Wasser ihr Bestes, die anderen feuerten ihre Klassenkameraden vom Beckenrand aus temperamentvoll - und vor allem lautstark - an. Gestern Vormittag trugen die Grundschüler im Quellenbad die Stadtmeisterschaften im Schwimmen aus, und alle waren mit Feuereifer bei der Sache.
Über 300 Schüler aller Wermelskirchener Grundschulen nahmen teil. "Und alles ist ohne Komplikationen abgelaufen", freute sich Ursula Sindermann, eine von 25 Helfern des WTV, der die Meisterschaften bereits zum 35. Mal ausrichtete. "Jedes Kind soll mal mitmachen dürfen" Ursula Sindermann WTV "Früher haben wir das auch den weiterführenden Schulen angeboten. Aber da war die Resonanz längst nicht so, wie bei den Kleinen", erinnert sich Sindermann, dass sie da auch schon mal vergeblich auf angemeldete Schwimmer gewartet hatte.
Die acht Schwimmer, die pro Jahrgang und Schule teilnehmen, hatten die Schulen bei einem Schwimmtest ausgesucht. Wo es einen solchen Test nicht gab, konnten sich die Schüler selber melden.
Alle müssen 25 Meter Brust schwimmen. Außerdem wird eine Jux-Staffel angeboten, bei der die Kinder mit T-Shirt, Wasserball und Luftmatratze schwimmen. "Nicht nur die Besten, sondern jedes Kind soll mal mitmachen dürfen. Und es ist ein ganz besonderes Erlebnis, eine Staffel zu schwimmen.
Da haben alle Spaß dran", weiß Ursula Sindermann.
Mittags war es soweit: Die Sieger wurden aufgerufen, durften auf das Treppchen steigen und Medaille und Urkunde entgegennehmen. "Herzlichen Glückwunsch, das hast du super gemacht", lobten die Kampfrichter die kleinen Schwimmerinnen und Schwimmer.
Und man sah ihnen den Stolz auf ihre tolle Leistung an. Nicht zuletzt, weil fleißig gejubelt und applaudiert wird und sie bis zum obligatorischen Foto auf dem Treppchen stehen bleiben dürfen.
Du darfst jetzt herunter kommen", erinnerte Ursula Sindermann einen der jungen Schwimmer lächelnd daran, dass auch der Nächste aufs Siegepodest möchte.
Die jeweils ersten drei
Eine Urkunde bekommen alle Teilnehmer der Stadtmeisterschaften.
Die drei ersten aus jeder nehmen zudem eine Medaille mit nach Hause:Altersklasse 2002 und jünger: 1. Max Herget (Dabringhausen / Dhünn), 2. Felix Wegg (Dab/Dh), 3. Henry Wilke (Am Haiderbach); 1. Lilian Heide (Schwanen), 2. Finja Schmidt, 3. Svenja Hennig (beide Haiderbach).
Altersklasse 2001: 1. Malte Delkeskamp, 2. Gerrit Engmann, 3. Fritz Wittmann (alle Dab/Dh); 1. Sara Feldges, 2. Julia Doerfer (beide KGSt), 3. Klara Sengespeick (Schwanen).
Altersklasse 2000: 1. Jerrek Tebling (Ost), 2. Michel Vollberg (Dab/Dh), 3. Daniel Borchert (Ost); 1. Jil Heidemeyer (Ost), 2. Jana Oberberg, 3. Helen Reuter (beide Dab/Dh).
Altersklasse 1999 und jünger: 1. Jan Delkeskamp, 2. Yannis Willim (beide Dab/Dh), 3. Moritz Höller (KGSt); 1. Leonie Hoff, 2. Lisa Marie Seifert, 3. Milena Arand (alle Ost).
Im Mannschafts-Wettkampf - Brust Mixed - siegte Dabringhausen / Dhünn vor Ost und Schwanen.

BM Artikel vom 23.03.2010
Fanclub für kleine Schwimmer

Von Sara Bannier

Die siebenjährige Lilian Heide war eine der Schnellsten bei den Meisterschaften der Grundschulen.
An den Spaß−Staffeln hatten alle 307 kleinen Schwimmer besondere Freude. Die Organisation lief reibungslos.

Wermelskirchen Ein buntes und lautes Getümmel herrschte gestern im Hallenbad bei den
Stadtmeisterschaften der Grundschulen im Schwimmen an. Insgesamt 307 angemeldete Kinder der
Grundschulen Ost, Schwanen, Am Haiderbach, Dabringhausen−Dhünn und der Katholischen Grundschule
gaben beim 25 Meter Brust−Schwimmen ihr Bestes. Und neben vielen Lehrern der Schulen sorgten 25 Helfer
des WTV dafür, dass alles reibungslos über die Bühne lief. Organisatorin Ursula Sindermann war zufrieden:
„Es haben kaum Kinder gefehlt, die Bahnen waren immer voll besetzt. Wir sind froh, dass der Wettkampf so
gut angenommen wurde,“ sagte sie.
Schwimmen mit T−Shirts
Bereits zum zweiten Mal fanden die Stadtmeisterschaften ausschließlich für die Grundschulen statt. „Jetzt
können wir mehr Anmeldungen von den Schulen entgegen nehmen. Und besonders bei den Spaß−Staffeln
haben die Kinder viel Freude, weil da alle mitmachen können“, erzählte Sindermann. Neben den Läufen, die
nach Geschlecht und Jahrgang aufgeteilt waren, stellten vor allem die Spaß−Staffeln ein großes Ereignis für
die Kinder dar. Beim Schwimmen mit T−Shirts, Wasserbällen und Luftmatratzen feuerten sich die
Mannschaften gegenseitig an und waren mit viel Ehrgeiz dabei. Und auch auf der Tribüne wurde lautstark
gejubelt. „Ich bin schon den ganzen Morgen hier und feuere meine Tochter Paula an“, berichtete Tina
Poranzke. Für die Mutter ist es ein Muss, der Tochter zuzuwinken und die zu unterstützen. Und gegen die
stickige Luft im Hallenbad hatte die Mutter auch einen Tipp: „Immer wieder kurz rausgehen an die frische
Luft oder mal einen Kaffee trinken.“ Nach den erfolgreichen Spaß−Staffeln wurden dann die neuen
Stadtmeister mit Medaillen und Urkunden geehrt.
Lilian war die Schnellste
Die siebenjährige Lilian Heide belegte den ersten Platz beim Jahrgang 2002 und älter und freute sich über
ihren Erfolg. Sie ist im Triathlon−Verein und schwimmt oft. Sie sei eben einfach so schnell wie möglich
geschwommen, strahlte sie und sagte: „Ich freue mich, dass ich gewonnen habe. Und meine Mama sitzt oben
auf der Tribüne und hat mir zu gewunken“, fügte die Schülerin der Schwanenschule stolz hinzu.

RGA Artikel vom 22.03.2010
Sonderlob für Schüler

Von Ursula Hellmann

Die Feuerwache Vorm Eickerberg war wieder Organisations-Zentrale von Bernd Weiß, dem Geschäftsführer des VVV Wermelskirchen. "Wir brauchen noch Plastiksäcke!" "Wo ist der Plan, nach dem wir arbeiten?" Diese und ähnliche Fragen musste Weiß am besten alle gleichzeitig beantworten.Um 14 Uhr sollte es losgehen. Eine Schar wetterfest gekleideter Helfer war schon früher "putzmunter".
Die Gruppe "Kids & Co" mit 14 Kindern und zwölf Erwachsenen kam mit beeindruckendem Sammelergebnis zurück. Mit rostigen Fahrrädern, Autoreifen oder Zaun-Elementen. Obwohl es erst am frühen Nachmittag auflockerte, waren in Wermelskirchen 180 Helfer in Aktion. In Dhünn waren um 9 Uhr 32 Helfer erschienen, und in Dabringhausen waren weitere 25 Freiwillige dabei.
In 16 Bezirken beteiligte sich die Bevölkerung. Mitgemacht haben nicht nur AWO-Kindertagesstätte, Hauptschule, Jugend-Rotkreuz, SGV und die Löschgruppe Eipringhausen, sondern auch private Initiativen wie zum Beispiel - traditionell - die Dorfgemeinschaft Süppelbach.
Seit vielen Jahren tun sich an diesem Tag die Grundschüler und ihre Eltern Am Haiderbach, also aus Tente und Hünger, besonders hervor.
Am Ende der 36. Aktion "Saubere Stadt" luden die Mitarbeiter des Betriebshofs 35 Kubikmeter Abfall auf ihre drei Lkws laden. Auffällig große Teile waren Stoßstange, Matratze und Felgen aller Art. Ein paar Euro bringen sicher noch die Rückgabe weggeworfener Pfandflaschen.
Spontan ein leichtes Schmunzeln, eigentlich aber verärgertes Stirnrunzeln kam die Sammler an beim Anblick vieler ach so diskret entsorgter Schnapsfläschchen.
Nach den spektakulärsten Funden der vergangenen Jahre befragt, erinnerte sich Bernd Weiß: "Da waren ein Kühlschrank, auch einige defekte Fernseher und Radios - der 'Fantasie' der Leute sind leider keine Grenzen gesetzt."
Auf alle fleißigen Helfer warteten anschließend Getränke, heiße Wurst mit Brötchen und für Kinder eine Süßigkeit. Die Teilnehmerkarten landeten der Lostrommel. Den Hauptpreis - einen Spielzeug-Gutschein über 40 Euro - gewann Alena Hoffmann, Tenter Hof 18.
Die Verkehrs- und Verschönerungs-Vereine in Dabringhausen, Dhünn und Wermelskirchen dankten allen Helfern und Sponsoren. Nach dem Abschluss der Aktion präsentiert sich ganz Wermelskirchen sichtbar putzmunter", jedenfalls für kurze Zeit.

RGA Artikel vom: 19.02.2010
"Essen zum Spielen" in der Grundschule
(cze). Pommes mit Ketchup, Liebes-Erdbeeren und essbare Elfmeter - was klingt wie die Menü-Zusammenstellung eines etwas verrückten Star-Kochs - ist auch genau das. Stefan Wiertz, Schüler des berühmten Sterne-Kochs Johann Lafer und selbst im Fernsehen hinterm Herd, begeisterte die Schüler der Kreativ-AG der Grundschule Am Haiderbach in Tente mit seinen coolen Rezepten.
Denn in der Kreativ-AG erarbeiten die Schüler derzeit ein Schulkochbuch. Und so wurden dann aus Mangos mit Erdbeeren im Handumdrehen Pommes mit Ketchup und aus kleinen Mozzarella-Kugeln auf einem Petersilien-Schnittlauch-Rasen eben "essbare Elfmeter".
"Immer mit der Nase an die Sachen rangehen!" verkündete der Gast-Koch seinen faszinierten kleinen Zuhörern - und genau das taten die dann auch. Und lernten spielerisch und nebenbei, wie man eine Mango schält, ohne dass sie bitter wird und warum der Schnittlauch nicht "Drücklauch" heißt: Weil man ihn nämlich mit dem Messer schneiden muss, damit er möglichst wenig Flüssigkeit verliert.

RGA Artikel vom: 18.12.2009
Theatergruppe begeisterte gleich zweimal mit "Rudolf, das Rentier"

Von Thomas Wintgen

"Wenn es so schön wird wie heute Morgen, dann bin ich sehr zufrieden." Nun, Konrektorin Doris Zenker konnte wahrlich zufrieden sein mit ihrem Team aus Dritt- und Viertklässlern der Schule Am Haiderbach.Vormittags hatte es für die anderen Schüler und zum Teil auch Kindergarten-Kinder gespielt.
Abends hätte es gar nicht mehr besser laufen können im Gymnastikraum in Hünger, so gut waren alle darauf eingestellt und - drauf. Das (groß-) elterliche Publikum honorierte das zurecht mit viel Beifall für textliche Sicherheit, verbunden mit darstellerischer Überzeugungskraft. Die Regisseurin hatte eine Menge toller Tipps gegeben beispielsweise dafür, wie ich meine Arme halte und bewege.
Bei superklasse Erzähl-Ansagen fürs Publikum zum Beispiel: "Lehnt Euch zurück, lasst Euch direkt in den Himmel führen, und wer gut aufpasst, wird ernste Botschaften entdecken."
Bei einer Menge total witziger Bemerkungen zwischendurch bis hin zu der erstaunlichen Tatsache, dass ich zig Mal meine Unschuld beteuern kann, ohne irgendwann in schallendes Gelächter auszubrechen.
Überhaupt ging es bei den Engeln, Rentieren und Teufelchen ziemlich lustig zu. Wir erinnern: Rudolf, das Rentier mit der roten Nase, lernt in der Unterwelt ("Cool, echt hübsch hier!"), dass es kein Lebewesen ohne Schwächen gibt, dass aber eine "Nebelschlussleuchte" im Gesicht ganz gut den Weg ausleuchten kann . . .
Dass es wichtig ist, nicht dauernd schlecht gelaunt zu sein; dass es den Menschen selbst beim Spaßmachen schon mal unterläuft, dass sie einen anderen Menschen verletzen. Dann ist am wichtigsten, das sofort in Ordnung zu bringen.
Viel Beifall und Blumen und ein großes Dankeschön auch und nicht zuletzt an Dodo" Zenker, die als Regisseurin gestern Abend am Standort Tente schon ihre nächste Aufführung erlebte.

RGA Artikel vom: 11.12.2009
Grundschule Haiderbach: Chor-AG führt Kindermusical auf

(awe). Die Geburt Jesu aus anderer Sicht, von ganz unten betrachtet. Zwei Feldmäuse (die Drittklässlerinnen Miriam Schuller und Svenja Berchner) kriechen im bitterkalten Bethlehem aus ihrer Höhle und erleben das frohe Ereignis an der Seite von drei Hirten (die Viertklässler Simon Schuller, Nico Brandt und Constantin Wiegand) mit.
Mittwochabend führte die Chor-AG der Grundschule Am Haiderbach das Kindermusical Unerwarteter Besuch - die Weihnachtsmäuse" in der Tenter Turnhalle auf. Lehrerin Antje Gardeweg, die auch an der Gitarre begleitete, hatte die zehn Lieder mit Textüberleitungen versehen, das Stück gekürzt und auf die Bedürfnisse der 24 Kinder (Klassen 2 bis 4) in ihrer Arbeitsgemeinschaft zugeschnitten.
Auf eine Kulisse hatte die Chor-AG verzichtet, nicht aber auf Kostüme für Mäuse, Hirten, Engel, Könige sowie Maria und Josef. Im Rahmen der AG hatten die Teilnehmer seit kurz vor den Herbstferien dienstags in Doppelstunden für ihren 30-minütigen Auftritt geprobt. Der Aufwand lohnte sich. 50 Erwachsene und ein paar Kinder im Publikum spendeten begeistert Beifall für ein Ensemble, das auch in den Solo-Gesangparts überzeugend und sicher agierte.
Zweimal werden die Weihnachtsmäuse" noch aufgeführt. Am 16. Dezember (16 Uhr), tritt die junge Sänger- und Mimenschar beim Advent der Frauenhilfe im Stephanus-Gemeindezentrum in Hilgen-Neuenhaus auf, am 23. Dezember (10 Uhr) wird sie zum Abschlussgottesdienst im Gemeindehaus Herrlinghausen erwartet. Eltern und Bekannte, die Mittwoch das kurzweilige und liebevoll gestaltete Ereignis verpasst haben, sind herzlich eingeladen.

RGA Artikel vom: 29.10.2009
Mutter von Schulministerin ausgezeichnet

Von Doris Zenker
Im Düsseldorfer Ständehaus ehrte das Schulministerium verdiente Menschen, die sich ehrenamtlich für die Schule einsetzen. Die Grundschule Am Haiderbach (Tente/Hünger) hatte Waltraud Klein vorgeschlagen, die schon seit über 30 Jahren ehrenamtlich im Sportunterricht und beim Schwimmen hilft und schon seit 20 Jahren eine Töpfer-AG leitet.
Obwohl Waltraud Klein schon lange keine eigenen Kinder mehr an der Schule hat, kommt sie einmal in der Woche nach Tente. Hier leitet sie die Töpfer-AG gemeinsam mit Beate Schmitz. (Auch die hat längst schon kein Kind mehr an der Schule.)
Einmal in der Woche ist Waltraud Klein auch im Standort Hünger. Hier besuchen ebenfalls zwölf Kinder der zweiten Klasse eine Töpfer-AG und wird die rührige Waltraud Klein von zwei aktiven Müttern der ersten beiden Klassen unterstützt: Frauke Sonius und Claudia Schmidt. Mit großem Engagement und viel Herzlichkeit Waltraud Klein ist mit großem Engagement und viel Herzlichkeit dabei.
Sie sagt: "Ich mache das auch für mich. Es gibt mir Bestätigung und hält mich fit." Obwohl man das bei ihr wirklich nicht sagen muss, denn sie ist auch noch mehrfach in der Woche als Übungsleiterin für den TuS aktiv, darunter seit mehr als 40 Jahren für die Gymnastikgruppe der Frauen. Mehrfach in der Woche führt sie Nordic-Walking-Gruppen an.
Der Abend in Düsseldorf war ein wunderbares Erlebnis, in einem gediegenen Ambiente mit einem tollen Rahmenprogramm. Die "United Brass Big Band" zweier Essener Gymnasien machte die musikalische Begrüßung.
Gisela Steinhauer (WDR) moderierte und stellte alle 73 Geehrten kurz vor. Die "Comedian Harmonists" begrüßten alle mit einer Melodie Rossinis namentlich. Barbara Sommer überreichte Ehrenteller und Urkunde.
Das Programm wurde dann von Auftritten: Der Circus Radelito" der Gesamtschule Willy Brandt aus Köln und die Comedian Harmonists" rundeten das Programm ab. Waltraud Klein wird diesen Abend in bleibender Erinnerung behalten und die Grundschule Am Haiderbach hoffentlich noch lange weiter unterstützen.

RGA, Artikel vom: 08.10.2009
Neuen Zugang zu Büchern finden

Von Thomas Wintgen
Die Grundschule Am Haiderbach hat seit Dienstag "Kulturbeutel". Darin stecken Bücher. Die Klasse 4 b nahm diese in Empfang. Wenn die Schüler die Bücher gelesen haben werden, können sie in andere Klassen gehen, dort vorlesen oder den kleineren Schülern Bücher empfehlen. Bilder-, Vorlese- und Geschichten-Bücher hat Gabi van Wahden (Buchhandlung Marabu) in die Kulturbeutel gepackt.
Die hat die zwölfköpfige Kreativ-AG der Schule zuvor unter Anleitung von Katja Burger und Daniela Hilverkus gebastelt. Die Kinder haben sie von Hand genäht und darauf "Kulturbeutel" gestickt, gebügelt oder gemalt. Traum Marabu hat je ein Buch hineingesteckt und in der Klasse 4 b (Standort Tente) ausgegeben.
Natürlich kommen diese Kulturbeutel auch in Hünger zum Einsatz. "Überlegt Euch, welches Buch für Kinder welchen Alters etwas sein könnte", sagte die Buchhändlerin und stellte ihr Lieblings-Bilderbuch "Reiner der Weiner" vor - ein Buch, zu dem Erwachsene wegen der unheilen Bilder spontan kaum Zugang finden.
Van Wahden erfüllt sich mit den Kulturbeuteln einen länger gehegten Traum am Ende längerer Überlegungen, wie Kinder mit Büchern in Berührung kommen. Genau hier ist der Anknüpfungspunkt der Schule.
"Ziel ist es, dass die Kinder der dritten und vierten Klassen den Jüngeren Bücher vorstellen", meint Schulleiterin Katrin Wagner. "Das soll zur Lese-Motivation bei Groß und Klein führen." Daneben sei die Auseinandersetzung mit einem Buch speziell für einen Vortrag eine andere als das normale (Vor-) Lesen. Wagner: Dies soll einen neuen Zugang zu Büchern eröffnen."

RGA Artikel vom: 01.10.2009
Schüler liefen für Spenden

(red). Alle Schüler der Grundschule Am Haiderbach haben sich am Mittwoch beim Sponsorenlauf "Unsere Schule wird schön" mächtig ins Zeug gelegt. Die Hüngeraner liefen auf dem Wanderweg nahe der Schule; die Tenter gingen auf den Sportplatz. "Beide Schulgebäude sind sehr schön", erklärte Schulleiterin Katrin Wagner.
"Allerdings muss etwas getan werden, um sich noch wohler zu fühlen." Stadt und Schulvereine würden auch dabei helfen.So sei zum Beispiel über das Konjunkturpaket der Außenanstrich des Tenter Gebäudes bewilligt und gebe es in Hünger Umbaumaßnahmen statt, den Bau der Feuertreppe nicht zu vergessen, auch den Anstrich des Flurbereichs in Tente nicht.
Die Schule hat darüber hinaus ein Farbkonzept auf die Beine gestellt. Das kann nun nach und nach in allen Gebäuden umgesetzt werden. Dass der Lauf umgesetzt werden konnte, stand gestern morgen sehr in Frage. Die Schule vertraute aber auf die Vorhersage - und wurde belohnt.
Die Kinder fanden's insofern gut, als es bei strahlendem Sonnenschein doch so wahnsinnig schnell irre warm geworden wäre. Viele von ihnen hatten im Vorfeld Sponsoren gefunden, welche für jede Runde bezahlten.
Jedes Kind hatte eine halbe Stunde Zeit; eine Runde ist 330 Meter lang. Nach jeder Runde ernteten die Kinder einen Stempel. "So viel und so lange bin ich noch nie gelaufen", erklärte Hannah Mayland (3b) am Ende stolz. "Meine Sponsoren werden ganz schön staunen!".
"Ich bin 13 Runden gelaufen. Das hat mir vorher keiner zugetraut", erzählte Jonas Hölkeskamp (4b) stolz. "Wir hätten nicht gedacht, dass die Kinder so viele Runden schaffen würden", bestätigte Lehrer Rolf Kabatnik. Das Minimum lag bei sieben Runden; der Rekord lag bei 20 Runden.
"Die Teilnahme war Pflicht, da Laufen bekanntlich für alle Kinder gesund ist", erklärte Konrektorin Marion Klein. "Alle Kinder liefen sehr motiviert und wollten gar nicht mehr aufhören." Eltern und Lehrer sicherten die Strecken ab, sorgten für einen runden Ablauf und versorgten müde und durstige Läufer mit Getränken.
Bald gehen Stadt, Schulvereine und Schule ans Werk. Die Kinder haben tolle Ideen gesammelt, wie auch sie sich beispielsweise mit gemalten Bildern und dem Pflanzen von Blumen im Frühjahr einbringen wollen.
"Ich finde, wir brauchen viele Bilderrahmen, wo dann unsere ganzen Bilder reinkommen, am besten von allen Klassen - egal ob Tente oder Hünger", sagte Geraldine Krähling (3b).
Die Kreativ-AG entwirft ein neues Schulhofspiel, das die Kinder mit Hilfe der Eltern bauen wollen. Das Team der Schule möchte das Bild der Schule durch einen Informationsbereich für Eltern und eine
"Ehemaligenwand" verschönern.
Katrin Wagner lädt Helfer wie Sponsoren ein, in ein paar Monaten anschauen, "wie schön es bei uns geworden ist".

RGA Artikel vom: 24.09.2009
Grundschulen feiern Verbund mit einem neuen Namen

Von Andreas Weber

In freier Natur plätschert der Haiderbach unbeachtet vor sich hin. Das Gewässer, das in der Hofschaft Haid entspringt und ein paar hundert Meter weiter nahe der A 1 in den Sengbach mündet, macht nur seine Lage zu etwas Besonderem. Weil der Haiderbach zwischen Hünger und Tente fließt, wurde er als Namensspender auserkoren. Gestern wurde die Verbundschule Am Haiderbach eingeweiht.
Der Bach ist die Kette zwischen den ehemals selbstständigen Grundschulen in Tente und Hünger. 240 Kinder, ihre Eltern und die Lehrer trafen sich gestern Morgen im Turnraum der Schule Hünger, um den Zusammenschluss offiziell zu feiern. Es war die erste von zwei Veranstaltungen, die am frühen Abend in Tente fortgesetzt wurde mit einer Reihe von Festrednern aus Verwaltung und Politik.
Morgens dominierte herbstlich inspirierte Musik. Nur die Schulleiterin und der Bürgermeister wandten sich
mit Ansprachen an die vielen kleinen Gäste. Katrin Wagner freute sich, das zwei Gebäude, die mit dem Auto drei Kilometer auseinander liegen, nun auch über den Namen fest zusammengehören.
Eric Weik hatte festgestellt, dass vielen Wermelskirchenern der Haiderbach nicht geläufig ist.
"Unternehmen sie mit der Schule eine Führung zum Bach", regte Weik an. Dies ist geschehen. Bei einer Sternwanderung trafen sich beide Schulen schon vor Monaten in der idyllischen Talaue zum Beschnuppern.
Weitere Gemeinsamkeiten wurden gestern Morgen als Überraschungen präsentiert. Lehrerin Eva-Maria
Strack hat die Schulhymne "Hey you, Schule am Haiderbach" komponiert, die mit Gitarre und Schülerchor der 4 a Uraufführung feierte. Optisches Zeichen für den Verbund sind die grünen T-Shirts.
Mit Stefanie Krauß (Tente) und Anja Weitmann (Hünger) überreichten Vertreterinnen beider Schulvereine zwei Sätze mit je 30 Shirts an Katrin Wagner. Das Logo darauf hatte der Grafiker Harald Koch entworfen.
Die Shirts sollen bei Anlässen wie Sportwettkämpfen getragen werden.
Katrin Wagner dachte zum Beispiel an Fußballturniere. Bürgermeister Eric Weik versprach direkt, wenn es zum Kick komme, er gerne als Schiedsrichter fungieren werde.
Auch das Stadtoberhaupt wird sich im Haiderbacher Outfit präsentieren können. Eric Weik bekam ebenfalls ein T-Shirt geschenkt. Angesichts der netten Geste sah er sich fast in die Pflicht genommen, wenn es 2010 oder 2011 um die Grundschulwahl seines Sohnes Silas geht, wie er augenzwinkernd bemerkte.
Eine erste Gelegenheit, die spendierte Oberbekleidung vorzuzeigen, haben die Schüler am 30. September (ab 10 Uhr) beim Sponsorenlauf. Sowohl Tente (auf dem Sportplatz) als auch Hünger (vor der Schule) wollen über auf Schusters Rappen vergossenen Schweiß Geld sammeln für die Verschönerung beider Schulgebäude. Sollte es an diesem Tag allzu stark regnen, ist für den 8. Oktober ein Ersatztermin anberaumt.

BM Artikel vom: 24.09.2009
Kommentar: Namensfeier

GUNDHILD TILLMANNS

Kommentar (RP) Es geht um die Frage der Existenz
Mit einer großen Feier wurde gestern Abend in Tente der Schulname eingeweiht. Die städtische Gemeinschaftsgrundschule Am Haiderbach feierte folgerichtig gleich zweimal: Vormittags in Hünger und abends in Tente. Bürgermeister Eric Weik und seine Stellvertreterin Christel Reetz teilten sich die Reden für die beiden Standorte.
Die Schulhymne war aber natürlich überall dieselbe, auch die Schul-T-Shirts tauchten überall wieder auf. In Hünger sangen die Kinder Herbstlieder. Am Standort Tente ging es dann noch etwas offizieller zu. Während Schulleiterin Katrin Wagner natürlich an beiden Standorten die Eröffnungsrede hielt, so waren in Tente auch Schulrat Boris Preuss, der bisherige Vorsitzende des Schulausschusses, Klaus Seeger und der ehemalige Schulleiter Hans-Dieter Vischer zu dem Festakt eingeladen.
Wenn zwei Grundschulen wie Tente und Hünger bereits zusammengewachsen sind und die beiden weiteren in Dabringhausen und Dhünn auf einem guten Weg dazu sind, dann ist dies keine Marginalie. Wenn, wie gestern der gemeinsame Schulname gefeiert wird, weil er dokumentiert, dass der Verbund auch wirklich eine Einheit geworden ist, dann ist auch dies keine Kleinigkeit – und nicht nur eine schulinterne Angelegenheit. Denn die Frage, ob der von der Verwaltung vorgeschlagene und der Politik mit getragene Schulverbund auch tatsächlich zusammenwächst, ist eine existentielle Frage. Wenn also der gemeinsame Name gefeiert wird, dann wird eigentlich gefeiert, dass die mittlerweile eigentlich viel zu kleinen "Dorfschulen" in Tente und Hünger auf diese Weise als Verbund überhaupt weiterbestehen können.
Dasselbe gilt für Dabringhausen und Dhünn. Dort hat jetzt Silke Lindhorst die wahre Bedeutung des Schulverbundes auch im Gegensatz zu ihrem Vorgänger erkannt und mit der Umsetzung voller Elan begonnen. Denn es geht auch bei diesen Grundschulen um das pure Überleben!

BM Artikel vom: 24.09.2009
Vier Schulen werden zwei

VON GUNDHILD TILLMANNS
Wermelskirchen (RP) Der Grundschulverbund Tente/Hünger funktioniert als Haiderbach-Schule bereits hervorragend. Aber auch der Verbund Dabringhausen/Dhünn wächst durch Silke Lindhorst jetzt zusammen.
Im positiven Sinne über den Bach geht die Verbundschule Am Haiderbach, die gestern Namenstag feierte: "Unsere beiden Standorte in Tente und Hünger sind so gut zusammengewachsen, dass uns noch nicht einmal die Autobahn dazwischen auseinander bringt", strahlt Schulleiterin Katrin Wagner. Was im Grundschulverbund Tente/Hünger "bombastisch funktioniert" wie Katrin Wagner sagt, das muss im Verbund Dabringhausen/Dhünn noch wachsen.
"Wir werden uns gegenseitig helfen", hat Katrin Wagner aber bereits mit Silke Lindhorst vereinbart, die seit Schuljahresbeginn den Verbund Dabringhausen/Dhünn kommissarisch leitet. Katrin Wagner weiß aber auch, dass das Zusammenwachsen zur Schule "über den Haiderbach und damit über die Autobahn" jetzt noch nicht abgeschlossen, sondern ein ständiger Prozess ist: "Wir bekommen mit den ersten Klassen schließlich immer wieder neue Kinder hinzu," gibt Wagner zu bedenken. Und diese Kinder sollen dann auch möglichst früh lernen, "aus Zwei Eins zu machen".
Info
Schul-Shirts gespendet
Der Förderverein der städtischen Verbundschule Am Haiderbach hat 60 Schul-T-Shirts gespendet, die für Veranstaltungen wie die gestrige Namensfeier ausgeliehen werden können. Darüber hinaus haben die Eltern der meisten der derzeit 240 Kinder in Tente und Hünger aber auch schon die Möglichkeit genutzt, die Schul-T-Shirts für ihre Kinder zu erwerben: Auch für später, als Erinnerungsstück an ihre Grundschulzeit.
Lehrer sind ein echtes Team
Denn: "Das ist unseren Schülern und Lehrern schon auf solch eine Weise gelungen, dass ich selbst ganz überwältigt bin", freut sich die Schulleiterin. So hätten die Kinder der Klasse 4c sogar eine eigene Hymne für die Haiderbach-Schule geschrieben und einstudiert. Und die 14 Lehrer beider Standorte seien tatsächlich bereits zu einem Team zusammengewachsen, das sogar zu gemeinsamen Treffen zur Unterrichtsvorbereitung im neuen Förder- und Leistungskonzept zusammenkomme.
Gerade mal fünf Wochen ist Silke Lindhorst nun als Konrektorin und de facto kommissarische Leiterin im Dienst. Sie hat für den Schulverbund Dabringhausen/Dhünn noch eine Menge nachzuholen. Denn ihr Vorgänger Jürgen Speina hatte sich bei seinem kurzen Gastsspiel dort noch nicht um das Zusammenwachsen gekümmert. Silke Lindhorst hat aber bereits eine Absprache mit dem Schulrat, wofür die zur Verfügung stehenden Gelder zum Aufbau des Verbundes nun auch abgerufen werden sollen. Sie freut sich über das erste Gemeinschaftsprojekt: Die beiden neuen Bläserklassen in Dabringhausen und Dhünn, die mit einem Busverkehr der Stadt ermöglicht werden. Geplant sei ein gemeinsames Zirkusprojekt beider Schulstandorte. Eine gemeinsame Homepage werde zur Zeit gestaltet, berichtet Silke Lindhorst.
Schulleiterstelle ausgeschrieben
Außerdem werde es zur Förderung des Teamgeistes eine gemeinsame Lehrer-Exkursion zur Monet-Ausstellung geben. "Ich habe schon viele Kilometer zwischen den beiden Standorten zurückgelegt", sagt Silke Lindhorst.
Die Schulleiterstelle für die Grundschule Dabringhausen/Dhünn soll übrigens im Herbst ausgeschrieben werden. Schulrat Boris Preuss und Bürgermeister Eric Weik haben bereits öffentlich erklärt, sie sähen Silke Lindhorst gerne in dieser Position.

RGA Artikel vom: 18.09.2009
In der 4. Klasse ist das Gehirn an der Reihe

Von Monika Röttger

Ein Klaro sieht aus wie eine Prinzessin, ein anderer hat Rastazöpfe, ein dritter hat eine Jeanskappe auf. Klaro ist das Maskottchen der Aktion "Klasse2000", an der die Grundschule Am Haiderbach teilnimmt. 2002 haben die Lehrerinnen Antje Gardeweg und Doris Zenker in den damaligen ersten Klassen mit dem Projekt begonnen. Inzwischen beteiligen sich alle Klassen, sowohl in Tente als auch in Hünger.
Die Jahrgänge haben verschiedene Themen. In der 1. Klasse wird beispielsweise über den Atem gesprochen, in der 2. Klasse über die Wirbelsäule und Bewegung. Das Herz, der Blutkreislauf, Gefühle und das Gehirn sind Themen der 3. und 4. Klasse.
Einige Stunden werden von den Lehrern gegeben, den Rest übernimmt ein externer Experte. An der Grundschule Am Haiderbach ist das Silke Kuske. Die Erzieherin besucht die Schüler regelmäßig.
Gestern übergab Silke Kuske den Schülern, ihren Lehrern und der Schulleiterin Kathrin Wagner ein besonderes Schild. Klaro ist darauf abgebildet, es soll nach außen sichtbar zeigen, dass die Verbundschule von Klasse2000 zertifiziert wurde.
"Das ist etwas ganz Besonders, nur 57 Schulen in NRW haben dieses Zertifikat", erzählte Kuske den Schülern. Um es zu erhalten, müssen die Schüler nicht nur an dem Programm teilnehmen, es muss auch eine Extra-Aktion ins Leben gerufen werden. In Tente und Hünger ist das ein gesundes Frühstück, das Eltern und der Schulverein einmal im Monat organisieren.
Klasse 2000
- Aktion: Klasse2000 ist das bundesweit größte Grundschulprogramm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung. Es wurde 1991 am Klinikum Nürnberg konzipiert und seitdem ständig weiterentwickelt. Im Schuljahr 2008/09 nahmen bundesweit 13.909 Klassen mit mehr als 325 000 Kindern teil.
- Ziele: Durch die Teilnahme an Klasse2000 sollen die Kinder ihren Körper kennenlernen und eine positive Einstellung zur Gesundheit entwickeln. Ferner lernen die Schüler den kritischen Umgang mit Tabak, Alkohol und den Versprechen der Werbung. Durch Klasse2000 entwickeln die Kinder soziale und persönliche Kompetenzen.
- Spenden: Klasse2000 wird nur über Spenden finanziert. Der Patenschaftsbetrag liegt bei 220 Euro pro Klasse und Schuljahr. Die Grundschule Am Haiderbach erhält Spenden von Lions Club, Dr. Schopphoff, Dr. Spieckermann, Dr. Kuske und der Firma Trommelsdorf-Pharma.