Zusammen Stark -
Verbundschule der Standorte Hünger und Tente

Anschrift:

Standort 1 - Postanschrift
Tente 79
42929 Wermelskirchen
Tel.: 02196-81118
Fax: 02196-82783

Standort 2
Hünger 77
42929 Wermelskirchen
Tel.: 02196-2399
Fax: 02196-972163

Presseartikel 2008/2009

RGA 25.06.2009 - Schulkinder präsentieren Musical
RGA 18.06.2009 - Kinder holen Märchenbuch zurück
RGA 10.06.2009 - Zusammenwachsen der Verbundschule gedeiht prächtig
RGA 10.06.2009 - Marion Klein neue Konrektorin
RGA 29.05.2009 - Grundschüler begeistern bei Musical-Aufführung
RGA 28.05.2009 - Feyza Ulu (10) gewann Vorlesewettbewerb
RGA 01.05.2009 - Mit der Subway in den Londoner Zoo
RGA 27.03.2009 - Sechs Gewinner beim Bankwettbewerb
RGA 21.03.2009 - Frühlingssingen in der GGS Tente
BM   03.03.2009 - Kleine Schwimmer ganz groß
RGA 03.03.2009 - Schul-Schwimm-Stadtmeisterschaften
BM   17.02.2009 - Verbundschulen funktionieren
RGA 17.02.2009 - Zwischenbilanz der Verbundschule Tente/Hünger
RGA 04.02.2009 - Mechthild Wieland wechselt
RGA 22.01.2009 - Kinderoper "Hänsel und Gretel"
RGA 05.12.2008 - "Rote Karte" für Schnellfahrer
RGA 19.11.2008 - 242 Schüler bei einer Sternwanderung
RGA 03.11.2008 - Verbund hat offene Türen
RGA 31.10.2008 - Martinszüge auf einem Blick
RGA 31.10.2008 - Dritt- und Viertklässler begeistern mit Musical
BM   24.10.2008 - Kinder stöberten in Betrieben
RGA 24.10.2008 - Schöner als die Schule
RGA 24.10.2008 - Gesundes Frühstück in der Schule
BM   10.09.2009 - Zwei Bewerber für Rektoren-Posten
RGA 09.10.2008 - Schulausschuss bestellte Kandidaten

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RGA Artikel vom: 25.06.2009
Schulkinder präsentieren Musical

Von Hartmut Engelbrecht
Ritter Rost ist ein echter Haushaltsmacho. Das muss die resolute Burgfrau Bö, die "alles kann, was der Ritter kann, nur dreimal so gut" feststellen, als es um die Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier des Drachen Koks geht.
Die dritten und vierten Klassen der Schule Hünger haben unter der engagierten Leitung von Katja Glücks unter erschwerten zeitlichen Bedingungen ein putzmunteres Musical auf die Beine gestellt, das gestern morgen für die ersten und zweiten Klassen und den Kindergarten Am Ecker Premiere feierte.
Seit Karneval konnte die von Katja Glücks geschriebene Geschichte um den Drachen Koks nur elfmal geprobt werden, wobei nur die letzten beiden Proben alle Beteiligten gleichzeitig auf die Bühne brachte. Vor der gelungenen Kulisse von Anja Schumacher, die sich als malbegeisterte und -begabte Mutter gerne einbrachte, tobten sich die jungen Akteure engagiert, genüsslich und vor allem auch zur Freude der Zuschauer richtig aus.
Chor und Solisten brachten mit schmissigen Songs die Burg "Tief im Fabelwesenwald, da steht sie mitten drin aus Eisen, Stahl und Zinn", Rosts Alltag mit seinem "Müslifrühstück aus Reißnägeln und Büroklammern" und die Geburtstagsvorbereitungen für den Drachen Koks prima über die Rampe.
Das Feierverbot des Königs Bleifuß Superhirn konnte die Laune nur kurz verderben, zumal Hoheit bei seiner Kontrollvisite sich an nichts mehr erinnern konnte und in einem gelungenen Finale fröhlich mitfeierte.
Zu den darstellerischen Schmankerln gehörte die mitreißend einschläfernde Nörgelei des Werwolfs Mies, der alles entsetzlich laaaangweilig fand. Natürlich entließ das Publikum am Vormittag schon die Darsteller nicht ohne Zugabe und das war am Abend bei der Vorstellung für Eltern und andere Interessierte nicht anders.

RGA Artikel vom: 18.06.2009
Kinder holen Märchenbuch zurück

Von Anna Wieland
"Wenn das Märchenbuch bis Sonnenuntergang nicht wieder zurück ist, gehen alle Märchen verloren", berichtet der "große König bis in alle Zeiten" des Märchenlandes traurig. Die Theater-AG der Grundschule Tente verzauberte am Mittwoch und Donnerstag ihr Publikum mit dem märchenhaften Stück "Im Auftrag seiner Majestät" in der schuleigenen Sporthalle.
Die böse Moorhexe hatte mit einem Trick das Märchenbuch gestohlen. Dabei waren die Märchenlandbewohner so stolz darauf, Millionen von Kindern auf der Welt mit dem Vorlesen aus Märchenbüchern zum Einschlafen zu bringen. Doch da gibt's ja immer noch die MLGP, die Märchenland Geheimpolizei. Die zwei Polizisten Hänsel und Gretel machen sich also auf die Suche nach dem gestohlenen Buch.
Auf ihrer Reise begegnen sie vielen Märchenfiguren. Rotkäppchen, das mit Ghettoblaster und flotten Sprüchen auf den Lippen durch den Wald streunt, gesellt sich als erstes zu ihnen. "Wir können die Hexe nur besiegen, indem wir ihr ein Märchen vorlesen", fasst Gretel zusammen. Während ihrer gemeinsamen Suche treffen sie auf Hans im Glück, Dornröschen, Rumpelstilzchen und auch Schneewittchen samt Zwergen-Trupp.
Die Moorhexe wird mit einem Streich gefangen genommen, das Märchen vorgelesen. Das Märchenbuch ist gerettet und die Märchenfiguren jubeln: "Juhu, juhu, wir haben es geschafft. Das Märchenland ist wieder in unserer Hand!" Das Stück wird durch kleine Umbaupausen aufgelockert, in denen Musik gespielt wird. Ob Märchenklänge oder fetzige Töne, die Zuschauer sind begeistert und klatschen eifrig mit. Neue Rollen für alle Schüler, die mitmachen wollen "Die soziale Komponente steht bei uns im Mittelpunkt.
Alle dürfen eine Rolle übernehmen. Die Kinder entwickeln sich sehr während unserer gemeinsamen Theater-Zeit. Sie lernen Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen. Auch das Texte lernen erfordert ein hohes Maß an Disziplin", erklärt Doris "Dodo" Zenker, Leiterin der Theater-AG.
"Es ist toll zu sehen, wie viel Selbstbewusstsein die Schauspieler aufbauen. Schließlich ist es eine große Überwindung, sich vor so vielen Zuschauern auf die Bühne zu stellen." Einmal wöchentlich, freitags in der fünften und sechsten Stunde probt die Truppe. Die Dritt- und Viertklässler nehmen das Angebot gut an. Die Chor-AG wurde auf Dienstag verlegt, da sich die Termine überschnitten und zahlreiche Kinder gerne beide Angebote annehmen wollten.
"Oftmals sind es so viele Schauspieler, dass wir gar kein passendes Stück mit so vielen Rollen finden", berichtet Zenker. So wurden auch in diesem Jahr Rollen zu Gerald Prüllers Stück dazu geschrieben.
"Ich bin nervös", berichtet Michele Bohlius (10) kurz vor dem Aufritt. Auch wenn es nicht ihre erste Vorführung ist, kann sie die Nervosität nicht verbergen. Auch Laura Katharina Siebehaar (8), die den Hänsel spielt, ist angespannt. "Ich möchte einmal eine große Schauspielerin werden", verrät sie.
Drei dreißigminütige Aufführungen standen auf dem Plan. Am Mittwochmorgen wurde der Standort Hünger eingeladen, am Donnerstagmorgen durften der Kindergarten Tente sowie die Mitschüler die Theatertalente bewundern. Am Donnerstagabend folgte der aufregendste Part: Die Aufführung vor den Eltern. "Es hat riesigen Spaß gemacht. Die Aufführungen gefallen mir immer am besten", erzählt Lina Krauß (10). Sie war auch bei den vorigen Stücken dabei und ist traurig darüber, dass sie nun, da sie zur weiterführenden Schule geht, nicht weiter mitspielen kann.
"Wir sind stolz auf unsere Mitschüler. Das haben sie toll gemacht", schwärmten einige Viertklässler nach dem Auftritt. Auch Dodo Zenker war begeistert: "Wir hatten in diesem Jahr ein tolles Trüppchen, das diszipliniert und mit viel Elan mitgearbeitet hat." Zwar hatte sie ein wenig Sorge, dass sich während der Aufführung Lärm hinter dem Vorhang breit machen könnte, aber ihre Befürchtungen wurden nicht wahr. "Wenn 24 Kinder zur selben Zeit auf der Bühne stehen, kann das etwas chaotisch werden". Seit drei
Jahrzehnten leitet sie Theatergruppen dieser Art.
Auch Zenker stand einige Male mit Schülern auf der Bühne. Zuletzt als der große Nikolaus unter all den anderen kleinen Nikoläusen. "Das war eine Herausforderung. Es ist ein vollkommen anderes Gefühl als hinter dem Vorhang zu stehen", gesteht die Theater-Leiterin.
Ein besonderer Dank gilt auch Monika Schäffer, die die AG tatkräftig unterstützt. "Monika kümmert sich um all das, was ich nicht so gut kann", lacht Zenker. Schäffer sei verantwortlich für Kostüm, Bühnenbild und sei ebenso als Regieassistentin aktiv.

RGA Artikel vom: 10.06.2009
Zusammenwachsen der Verbundschule gedeiht prächtig

Von Thomas Wintgen
Der Schulausschuss hat die Städtische Verbundschule Tente-Hünger - Gemeinschaftshauptschule - Primarstufe" einstimmig umbenannt in "Städtische Gemeinschaftsgrundschule Am Haiderbach". In den Augen des Beigeordneten Jürgen Graef sei das gewissermaßen das"i-Tüpfelchen" auf einem langen Prozess, in welchem sich Kollegium, Eltern und Schüler sehr engagiert hätten.
Er finde des beachtlich, dass die Schule diese Namensfindung als "sichtbares äußeres Zeichen des Aufbruchs" hinbekommen habe; der Vorschlag stamme nämlich von der Schule selber und letztlich von der Schulkonferenz. Die Verbundschule Tente-Hünger sei in der Wahrnehmung bisher stets zweigeteilt gewesen, sagte Schulleiterin Katrin Wagner im Schulausschuss. "Wer war's denn nun?", hätten immer alle wissen wollen, wo die Dominanz steckte bzw. steckt. "Wir möchten aber bitte als eine Schule auftreten", sagte sie, "und nicht als zwei Schulen mit dem Pech, eine gemeinsame Schulleitung zu haben". Darum habe es lange Listen mit vielen denkbaren Namen gegeben an beiden Standorten.
"Wir wollten auch nicht die hunderttausendste Astrid-Lindgren-Schule mit Schwerpunkt Lesen sein", schilderte die Rektorin weitere Pflöcke bei der Namensfindung. Darum ein ortsgebundener Name wie bei fast allen anderen Wermelskirchener Schulen auch. Die Sengbachsperre liege auf Solinger Stadtgebiet. Und "irgendeinen Molchsiefen mochten wir - als Namen - auch nicht". Der Haiderbach hingegen war im vergangenen Jahr die Stelle, an der sich die beiden Elemente der Schule erstmals bewusst begegnet sind.
"Für die Kinder ist das ein Begriff", sagt Katrin Wagner. Die im übrigen eine sehr positive Zwischenbilanz des Zusammenwachsens zog: "Wir sind auf einem fantastischen Weg." Vor zwei Wochen hätten ihr die Kollegen gesagt: Wir fühlen uns als ein Kollegium. "Das hat mich", sagt die Rektorin, "ein bisschen stolz gemacht."
PS: Offiziell hängt auch hinter dem neuen Schulnamen der Anhang "Primarstufe" - was soll eine Grundschule sonst sein? Das Düsseldorfer Schulgesetz besteht aber darauf.

RGA Artikel vom: 10.06.2009
Marion Klein neue Konrektorin

(s.n.) Die Schule am Haiderbach hat seit 1. Juni mit der Wermelskirchenerin Marion Klein eine neue Konrektorin.
Das gab Bereichsleiter Andreas Voß im Schulausschuss bekannt. Wegen des Schulverbunds waren sowohl die Leiter-als auch die Konrektor-Stelle ausgeschrieben worden. Doris Zenker, bislang "Vize", hatte sich im Hinblick auf ihre in absehbarer Zeit bevorstehende Pensionierung nicht beworben.

RGA Artikel vom: 29.05.2009
Grundschüler begeistern bei Musical-Aufführung

(ma). Für die Schüler der Klasse 1 a von Eva-Marie Strack schlug gestern die große Stunde. Mit der musikalischen Unterstützung der Klasse 4 a führten die Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Tente / Hünger das Musical "Lena dunkelblau" in Hünger für Eltern und andere Gäste auf. Premiere hatte das Stück allerdings bereits zwei Tage zuvor bei der ersten Präsentation für Mitschüler und Kindergartenkinder.Mit den Aufführungen setzten Eva-Marie Strack und ihre Schüler einen tollen Schlusspunkt unter die etwa halbjährige Probenarbeit.
In dem Musical, das die Lehrerin nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Lieve Baeten und Geert de Kockere geschrieben hat, wird die Liebesgeschichte von Lena dunkelblau (Lilly Schumacher) und dem König goldgelb (Luke Honecker) erzählt. Sie kommen sich trotz unterschiedlicher Lieblingsfarben näher, heiraten und bekommen viele grüne Kinder. Die Aufführung endete mit einem buntem Riesenspektakel, bei dem die jungen Akteure gemeinsam mit ihrem Publikum das Lied "Wir sind die Regenbogenkinder" gesungen haben.
Für Eva-Marie Strack war es nicht die erste Aufführung des Musicals. Bereits vor acht Jahren hat sie das Stück gemeinsam mit ihrer damaligen ersten Klasse einstudiert. Damals gehörte auch Jennifer Kraus zum Ensemble. Grundschullehrerin Eva-Marie Strack erinnerte sich bei den Vorbereitung der Wiederaufführung an das Maltalente ihrer ehemaligen Schülerin. Die heute 15-jährige Gymnasiastin ließ sich nicht lange bitten und malte ein tolles Bühnenbild für die Aufführungen in dieser Woche.

RGA Artikel vom: 28.05.2009
Feyza Ulu (10) gewann Vorlesewettbewerb

Von Andreas Weber
Nicht, dass Mädchen immer die besseren Vorleser sind - Jungen sind einfach viel schüchterner, wenn es darum geht, vor Publikum Text wiederzugeben. Diese Beobachtung von Cordula Stratenwerth,
Klassenlehrerin der 4 a der Grundschule Ost, bestätigte sich gestern Nachmittag beim 25. stadtinternen Vorlesewettbewerb der Grundschulen.Mit Hannah Wolf (Dabringhausen/ Dhünn), Klara Hesse (Tente/ Hünger), Anna Walpuski (St. Michael), Feyza Ulu (Ost) und Marie Alexander (Schwanen) bewarben sich fünf Mädchen auf der Bühne im Bürgerzentrum um den Titel.
Nach zwei Durchgängen mit einem eigenen und einem Fremdtext stand die Siegerin eindeutig fest. Erst wurde Feyza Ulu, Klasse 4 a der Grundschule Ost, mit Urkunde und Buchpräsent (Ingrid Laws "Schimmer") gewürdigt, dann von ihren nach vorne stürmenden Klassenkameraden fest gedrückt.
Feyza, vor Yelda (2) und Begüm (7) die älteste von drei Schwestern, hatte "Das Zett will Erster sein" gewählt. Cordula Stratenwerth hatte angeregt, die witzige Kurzgeschichte vom Buchstaben vorzutragen, der es leid ist, immer Letzter zu sein. Feyza hatte den Vorschlag aufgegriffen. Das "Zett" stammt aus dem Buch "Ich bin aber noch gar nicht müde - Geschichten für wache Kinder".
Aufgeweckt ist Feyza allemal. Die Zehnjährige, die ab Sommer aufs Gymnasium gehen wird und schon weiß, dass sie Lehrerin werden will, spielt in der Theater-AG ihrer Schule und besitzt die Portion Selbstbewusstsein, die im Rampenlicht hilfreich ist. Die Jury aus Lehrerinnen der fünf Schulen - Hannelore Schulte, Antje Gardeweg, Andrea Steinz, Nadine Di Carlo und Judith Adam - sowie Bücherei-Leiterin Kathrin Ludwig fand ihre Vorträge flüssig, technisch sicher und lebendig gestaltet. Feyza gewann vor Hannah Wolf, Marie Alexander sowie Klara Hesse und Anna Walpuski (beide 4.).

RGA Artikel vom: 01.05.2009
Mit der Subway in den Londoner Zoo

Von Thomas Wintgen
"Tell me (sag' mir)" scholl es - klar, aus dem Hühnerstall; "you can eat (Du kannst essen)" aus dem Löwenkäfig. Und es war die Klasse 3 a, die sich in diesem Moment anhand der Bilder mit der "Subway (U-Bahn)" zum "London Zoo" begab.
An der Verbundschule Tente passierte am Donnerstag alles in Englisch. Im Vorfeld war das Kollegium tagelang einbezogen gewesen in diese Präsentation der Lehramtsanwärterin . Für sie ist es ein Baustein des Staatsexamens.
Sechs dritte und vierte Klassen hatten in Tente gestern - im Wechsel - die gleichen Fächer und den gleichen Stoff: in Mathematik, Englisch und Kunst.
Hier haben die Kinder zum Beispiel aus Pappe Äpfel gebastelt und dann den englischen Brauch nachgemacht, dass die Schüler den Lehrern einmal im Jahr etwas schenken - als symbolischen Dank.
Das Kollegium kramte alle verfügbaren Englisch-Vokabeln hervor und machte sich mit den Kindern auf eine touristische Reise durch London, zur Tower Bridge natürlich oder in die St. Paul's Cathedral.
Gewissermaßen spielerisch rechneten sie dann anhand einer Preisliste aus, was U-Bahn und Eintritt in die verschiedenen Sehenswürdigkeiten kosten, Erwachsene und Kinder natürlich getrennt.
"Jo, sehr gerne", sagte Laura in Kirsten Pistors 3 a auf die Frage, ob sie gerne Englisch habe. Donnerstag war das nicht so ganz einfach oder sogar "ziemlich schwer" (Jakob), aber Lilly war ganz zuversichtlich: "Ich glaube, wir kriegen das schon hin." Nina Christin Heidelberg war den ganzen Tag unterwegs und spielte während der Pause natürlich auch englische Spiele mit den Kindern.
Das "Chicken"-Spiel zum Beispiel fand Jasmin "voll geil". "Once again (noch einmal)", "very good (sehr gut)" verstand sie die Anweisungen der angehenden Lehrerin.
"Die Kinder haben einen solchen Spaß am Englisch-Unterricht!" Schulleiterin Katrin Wagner berichtete, dass sich die Schüler sehr auf diesen Englisch-Tag gefreut hatten.
Und "Hut ab!" sagte sie zur "bombastischen" Vorbereitung der Lehramtsanwärterin, selbstverständlich von ihren Kollegen hingebungsvoll unterstützt. Der Dank der Rektorin galt auch den Eltern, die zum Beispiel zum Start des englischen Schultags als "Lollypop-Ladies" aufgetreten sind und aktiv das Lunch zubereiten halfen.

RGA Artikel vom: 27.03.2009
Sechs Gewinner beim Bankwettbewerb

(red). "Mehr Miteinander; mehr Menschlichkeit - auf Dich kommt's an!" Unter diesem Motto beteiligten sich 390 Kinder aus Wermelskirchen, Hilgen und Witzhelden über die Raiffeisenbank Rhein-Berg eG am Jugendwettbewerb mit Malarbeiten und Kurzfilmen.
"Es war zeitaufwändig unter den hervorragenden Arbeiten die besten herauszufiltern", sagte der Leiter der Wermelskirchener Bankfiliale, Stefan Pöhler.
Die Jury - unter anderem mit Doris Zenker und Marion Klein vom Grundschulverbund Tente / Hünger, machte sich die Entscheidung nicht leicht. Auf die Besten warten nicht zuletzt weitere Gewinne auf der Regional-, Landes-, Bundes- oder gar internationaler Ebene.
1. und 2. Klasse: 1. Max Henrichs, 2. Finja Schmidt, 3. Maximilian Klug; 3. und 4. Klasse: 1. Wiebke Engmann, 2. Dannica Siebel, 3. Madeline Ramm.

RGA Artikel vom: 21.03.2009
Frühlingssingen in der Grundschule Tente

(red). Bei strahlenden Sonnenschein brachen gestern Morgen rund 100 Grundschüler aus Hünger auf, um zu ihren Schulkameraden in Tente zu wandern. Knapp 45 Minuten später standen sie auf dem Schulhof der Verbundgrundschule Tente/Hünger, um gemeinsam mit den Tentern musikalisch den Frühling zu begrüßen.
Aus zusammen 240 Kehlen erklangen Frühlingslieder. "Immer wieder kommt ein neuer Frühling", hat Max Henrichs und Timon Ballsieper aus der Klasse 1 a dabei besonders gefallen. Aber auch die Aufführung der "Osterbotschaft" (James Krüss) der Klasse 3 b und das "Frühlings-Quodlibet" der 4 b fanden viel Beifall.
Die Veranstaltung soll künftig fest im Schulterminplan verankert werden, kündigte Rektorin Katrin Wagner an. Zudem wird es ein Herbstsingen geben. Dann wandern die Tenter Schüler zu ihren Kameraden in Hünger.

BM Artikel vom: 03.03.2009
Kleine Schwimmer ganz groß

VON WERNER JANUSZEWSKI - zuletzt aktualisiert: 03.03.2009
Wermelskirchen (RP) An den 34. Stadtmeisterschaften nahmen erstmals alle Grundschulen teil. Im Brustschwimmen zeigten die Kinder bei Einzelwettbewerben und Staffeln, wie schnell sie sind.
Ursula Sindermann und Sabine Hill stehen im Hallenbad. Um sie herum wimmelt es von Kindern. Zwar haben die beiden Frauen aus der Schwimmabteilung des WTV gerade Stress, "doch der belastet nicht, sondern macht sogar Spaß", sagt Ursula Sindermann. Auch Sabine Hill empfindet das so. Beide sind sich einig: "Es ist von großer Wichtigkeit, dass Kinder schwimmen können – und dass sie auch noch Spaß daran haben." Deshalb nehmen es die beiden WTV-Mitglieder auch immer wieder auf sich, diese Stadtmeisterschaften der Grundschulen im Schwimmen zu organisieren.
Auch diesmal ist der Lärmpegel im Hallenbad enorm. Doch er wirkt nicht störend, sondern ist Ausdruck von großer Lebensfreude der unzähligen Grundschüler. 345 Meldungen hatte es für die Stadtmeisterschaft im Schwimmen gegeben. Die wurde erstmals ausschließlich von jungen Schwimmern aller Grundschulen ausgetragen. Die früher ebenfalls beteiligten weiterführenden Schulen sind nicht mehr dabei.
Info:
345 Meldungen
Gestern wurde die 34. Stadtmeisterschaft im Schwimmen der Grundschulen ausgetragen. 345 Meldungen hatte es gegeben.
Katholische Grundschule 58; GGS Ost 69; GGS Schwanen 77; Verbundschule Tente/Hünger 78; Verbundschule Dabringhausen/Dhünn 63.
Eltern helfen
Die Hauptorganisatoren Ursula Sindermann und Sabine Hill hatten die zeitaufwendigen Vorarbeiten erledigt und waren auch gestern während der Wettkämpfe immer wieder Ansprechpartner für die zahlreichen Helfer. "Wir bekommen immer wieder viel Unterstützung von Eltern, die entweder früher selber im WTV geschwommen sind, oder deren Kinder jetzt in unserer Schwimmabteilung mitmachen", berichtet Sabine Hill. "Und etliche der Eltern haben sogar eine Kampfrichterausbildung beim Deutschen Schwimmverband gemacht", erklärt sie weiter.
Bei den Stadtmeisterschaften der Grundschulen wurde gestern ausschließlich Brust geschwommen. Die Einzelwettbewerbe liefen dabei über 25 Meter. Beim Wettbewerb der Schulstaffeln mussten zehnmal 25 Meter geschwommen werden, wobei es um den Wanderpokal ging. Einen weiteren Wanderpokal gab es für die beste Schule, wobei hier die Summe der Einzelergebnisse eine Rolle spielte.
Lautstarke Anfeuerungsrufe
Und dann waren da noch die drei Jux-Staffeln. Hierbei wurde zum einen in T-Shirts geschwommen, es gab eine Ball-Staffel sowie eine Luftmatratzen-Staffel. Bei allen Wettbewerben gab es lautstarke Anfeuerungsrufe der jeweiligen Schulkameraden, die mit den Siegern jubelten und mit den Verlierern auch mal litten. Immerhin gab es die Siegerehrungen gleich gestern zwischen den Wettbewerben. Und kurz nach Mittag wurden auch die Wanderpokale überreicht.

RGA Artikel vom: 03.03.2009
Schul-Schwimm-Stadtmeisterschaften im Quellenbad

Von Andreas Weber
Parkplätze rund um die Freizeitstätte gab es gestern Morgen keine mehr. Der Quellenweg war zugestellt mit Autos. Ein Vorbote dessen, was sich im Quellenbad abspielte.
Die Tribüne oben war voll, auch unten am Becken drängten sich Lehrer, Betreuer, Zeitnehmer, Starthelfer und Grundschüler, bei Saunatemperaturen mit ohrenbetäubendem Lärm die Wettkämpfer im Wasser anfeuernd. Befürchtungen bestätigten sich nicht. Die Koordinatorin der 34. Stadtmeisterschaften im Schwimmen stellte erleichtert fest, dass zwischen herumliegenden Sporttaschen, Bademänteln und Handtüchern doch noch ein Durchkommen war.
Ausgerichtet in der bewährten Regie des WTV, der 25 Helfer mitgebracht hatte, sind die Stadtmeisterschaften im Schwimmen in abgespeckter Form lebendiger denn je. Die Wettkampfatmosphäre riss alle mit. Die weiterführenden Schulen sind aufgrund stetig rückläufigen Interesses nicht mehr dabei, stattdessen waren die Grundschulen gestern Morgen im Quellenbad erstmals vollzählig vertreten. 345 Schüler hatten gemeldet, 315 stellten sich über 25 Meter Brust der Konkurrenz. 400 hätten es maximal sein können. Pro Schule 80 Teilnehmer (zehn pro Jahrgang und Geschlecht) waren vorgesehen.
Drei Stunden lang legte sich der Nachwuchs ins Zeug. Mit Kopfsprung oder Standhüpfer ging's ins Nass, die einen mehr, die anderen weniger elegant. Die 25-Meter-Distanz eröffnete auch denjenigen, die nicht vereinsmäßig dem Schwimmsport nachgehen, die Chance, vorne dabei zu sein. Die mit Abstand schnellsten Zeiten unter den 315 erreichten bei den Jungen Jan Delkeskamp (Jg. 99) in 21,39 sowie Celine Becerra y Gonzalez in 21,41 und Theresa Herget in 22,02 Sekunden. Alle drei sind schon im WTV organisiert.
15 Kinder und Jugendliche umfasst die Leistungsgruppe des WTV, die Dirk Feige mit Co-Trainerin Sabine Delkeskamp trainiert. Darüber hinaus gibt es das Technik-Team, dem sich Sabine Hill widmet. Die 38-jährige Dabringhauserin nahm einst selbst als Ostschülerin an den Stadtmeisterschaften teil. Mit ihren WTV-Kollegen notierte sie das ein oder andere Talent wie Jan Koball, den Gewinner des Jahrgangs 2000.
Titelverteidiger Dabringhausen lag diesmal in der Gesamtwertung nicht vorne. Die Schwanenschule ließ im Wasser die Konkurrenz hinter sich. Der Bürgermeisterpokal winkte als Lohn. Dichtauf folgten Tente/Hünger, Ost und Dabringhausen/Dhünn. Die katholische Grundschule St. Michael war zwar bei der Spaßstaffel mit Luftmatraze top, hinkte aber im Abschlussklassement hinterher.
Auch beim abschließenden Höhepunkt, der 10 x 25-Meter-Staffel, hatte St. Michael nichts zu melden, während sich Ost und Tente/Hünger an der Spitze ein spannendes Duell lieferten, das die Ostschüler mit zweieinhalb Sekunden Vorsprung in 4:25,20 Minuten für sich entschieden.
Um fünf Minuten war die Großveranstaltung beendet, wenige Minuten später hatte Klaus Junge am Computer die Ergebnislisten und Urkunden fertig.
DIE ERGEBNISSE ÜBER 25 METER BRUST
Jahrgang 2001 und jünger, Jungen: 1. Malte Delkeskamp (Dabringhausen/Dhünn) 23,02; 2. David Chyrek (Schwanen) 28,83; 3. Hendrik Stock (Tente/Hünger) 29,16 - 43 Starter; Jg. 2001 und jünger, Mädchen: 1. Klara Sengespeick (Schwanen) 28,30; 2. Jill Stursberg (St. Michael) 29,44; 3. Julia Dörfer (St. Michael) 29,83 - 42 Starter; Jg. 2000, Jungen: 1. Jan Koball (Schwanen) 24,46; 2. Jerrek-Dino Tebling (Ost) 24,70; 3. Daniel Borchert (Ost) 24,70 - 36 Starter; Jg. 2000, Mädchen: 1. Jil Heidemeyer (Ost) 25,94; 2. Alina Hoffmann (Ost) 27,13; 3. Jacqueline Hellhammer (Schwanen) 27,36 - 41 Starter; Jg. 1999, Jungen: 1. Jan Delkeskamp (Dabringhausen/Dhünn) 21,39; 2. Lennart Klewinghaus (Tente/Hünger) 24,82; 2. Tibor Hulverscheid (Tente/Hünger) 24,82 - 44 Starter; Jg. 1999, Mädchen: 1. Celine Becerra y Gonzalez (Tente/Hünger) 21,41; 2. Theresa Herget (Dabringhausen/Dhünn) 22,02; 3. Berit Gehrt (Tente/Hünger) 24,78 - 40 Starter; Jg. 97/98, Jungen: 1. Nils Hemmerich (Schwanen) 24,16; 2. Christian Schifferings (Tente/Hünger) 24,79; 3. Robin Platte (Ost) 25,41 - 31 Starter; Jg. 97/98, Mädchen: 1. Larissa Stöhr (Schwanen) 24,91; 2. Lisa-Marie Seifert (Ost) 25,11; 3. Ronja Könemund (St. Michael) 25,45 - 36 Starter; 10 x 25 Meter Mixed: 1. Ost 4:25,20; 2. Tente/Hünger 4:27,85; 3. Dabringhausen/Dhünn 4:30,89; 4. Schwanen 4:31,82; 5. St. Michael 4:55,47; Teilnehmermeldungen: Schwanen 78, Tente/Hünger 77, Ost 69, Dabringhausen/Dhünn 63, St. Michael 58. Gesamt: 1. Schwanen 35 Punkte; 2. Tente/Hünger 29; 3. Ost 28; 4. Dabringhausen/Dhünn 27; 5. St. Michael 16.

BM Artikel vom: 17.02.2009
Verbundschulen funktionieren

VON WERNER JANUSZEWSKI - zuletzt aktualisiert: 17.02.2009
Wermelskirchen (RP) Um die Grundschulstandorte erhalten zu können, legte die Stadt Wermelskirchen Tente und Hünger, sowie Dabringhausen und Dhünn zusammen. Nach einem halben Jahr zeichnet sich ab, dass dieser Weg richtig war.
"Ich fühle mich hier pudelwohl, ", sagt Katrin Wagner und lächelt sichtlich zufrieden. Exakt seit 200 Tagen existierte gestern der Grundschulverbund Tente-Hünger, dem sie als Rektorin vorsteht. In Tente sitzt sie heute seit 115 Tagen.
Der Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Grundschulen sei so etwas wie "eine Reise ins Unbekannte" gewesen, hebt Andreas Voss vom Jugendamt hervor. "Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass wir damit den richtigen Weg beschritten haben, um die ortsnahe Beschulung der Kinder sowohl in Tente-Hünger, wie auch in Dabringhausen-Dhünn weiterhin sicherstellen zu können."
Info
Tente-Hünger
Die Schulvereine sponsern einmal im Monat für alle Schüler ein gesundes Frühstück. Im Herbst gab's schon eine Sternwanderung.
Beim bevorstehenden Frühlingssingen kommt Hünger nach Tente, beim Herbstsingen Tente nach Hünger.
Beim "Projekttag Englisch" am 30. April kommen die Schüler aus Hünger nach Tente um einen Tag "wie an einer englischen Schule" zu erleben.
Individuelle Ausprägungen
Diese Zusammenschlüsse brachten Grundschulen zusammen, die jede für sich durchaus individuelle Ausprägungen hatten und noch haben. Katrin Wagner: "Umso erfreulicher ist es, dass sich die Beteiligten auf allen Ebenen ganz von alleine aufeinander zu bewegen: Das Kollegium geht mit Riesenschritten mit, die Eltern zeigen sehr viel Verständnis und die Schulvereine setzen sich zusammen und sprechen sich ab."
Während die Grundschulteilstandorte Tente und Hünger im ersten Schulhalbjahr noch etliche Kooperationen "provisorisch" abwickeln mussten, wurde fürs zweite Halbjahr schon "mit viel Kreativität ein gemeinsamer Terminplan ausgearbeitet", berichtet Katrin Wagner. Dabei habe man sich bemüht, die positiven Besonderheiten jedes Standortes auch für den anderen zugänglich zu machen. So gibt es den Känguru-Wettbewerb (Mathematik) aus Hünger künftig auch in Tente. Umgekehrt werden die erprobten Lesetage aus Tente künftig auch in Hünger
veranstaltet.

RGA Artikel vom: 17.02.2009
Zwischenbilanz der Verbundschule Tente/Hünger

Von Andreas Weber
200 Tage existiert die Verbundschule - seit 114 Tagen unter Leitung von Katrin Wagner. Ihr zwölftes Lehrerjahr ist geprägt von Auf- und Umbruch. In Tente und Hünger weht ein frischer Wind.
Entfacht durch eine Liaison, bei der Traditionen und Rituale der Partner auf den Prüfstand gestellt werden.Die Zwischenbilanz mutet nicht nach Zwangsehe an. "Ich fühle mich pudelwohl", erklärt Katrin Wagner. Mit ihren 33 Jahren ist sie eine der jüngsten Schulleiterinnen im Regierungsbezirk, aber eine, auf die zutrifft, was sonst floskelhaft daher geplappert wird: Zukunft mitgestalten.
Behutsam will das Zusammenwachsen begleitet, Altes überdacht, Neues eingeführt werden. Mit dem Verbund wuchsen die Sorgen bei den Eltern. Kann es klappen, zwei Standorte, die exakt vier Kilometer auseinanderliegen, unter einem Dach zu einen? Nach 200 Tagen weiß Katrin Wagner: "Es geht schneller, als man denkt." Transparenz herstellen hieß die wichtigste Aufgabe.
"Es ist anfangs viel Arbeit, aber es lohnt sich" Katrin Wagner, Schulleiterin So wurde - als eine der ersten Amtshandlungen - eine Elternzeitung eingeführt, die vierteljährlich das gemeinsame Schulleben näherbringt. Mit dem zweiten Schulhalbjahr steht der gemeinsame Terminplan. Auch kein Selbstläufer, denn jeder pflegte zuvor seine Vorlieben. Das Beste wird übernommen. Da ist der Känguru-Wettbewerb in Mathematik aus Hünger, auf der anderen Seite der Lese-Tag in Tente, in dessen Genuss nun beide Schulen kommen. "Es ist ein Geben und Nehmen", erklärt Wagner.
Sie trägt die Verantwortung für 244 Schüler (davon 100 in Hünger) in elf Klassen sowie die insgesamt 15 Lehrkräfte. Dieses sind bereit, sich den Herausforderungen zu stellen. Im Januar gab es einen Pädagogischen Tag, ausgerichtet vom Querenburg-Institut (Bochum), bei dem das Kollegium zahlreiche Anregungen zur individuellen Förderung der Schüler mitnahm.
Tente/ Hünger hat dieses Thema zu einem Schwerpunkt erhoben. Hilfe gibt es vom Kompetenzzentrum Pestalozzi-Schule, dessen Pädagogin Claudia Krüll einmal wöchentlich für zwei Stunden beratend zur Seite steht - wenn es etwa gilt, Kindern oder deren Eltern frühzeitig Entwicklungslinien aufzuzeigen.
Im Schulprogramm wird auch die Leistungsanforderung und -bewertung in dicken Lettern Eingang finden. Bei ihrem Findungsprozess wird die Verbundschule unterstützt von zwei externen Moderatoren. Heribert Brabeck und Bernd Semrau, ehemals Mitarbeiter des NRW-Schulministeriums, begleiten das strukturierte Zusammenwachsen. Bezahlt werden sie aus städtischen Mitteln.
"Das ist keine Selbstverständlichkeit", findet Katrin Wagner. "Beim Pilotprojekt muss alles professionell aufgestellt sein" Andreas Voß Jugendamt Für die Verwaltung stand jedoch fest: "Wenn wir schon als erste Stadt im Regierungsbezirk Verbundschulen gründen, muss alles professionell aufgestellt sein", meint Andreas Voß (Jugendamt). Es begann als "Reise ins Unbekannte" (Voß). Der Bestimmungsort ist aber längst fest umrissen. "Alle ziehen an einem Strang", lobt Wagner.
So haben beide Schulvereine das gesunde Frühstück neu im Angebot. Einmal im Monat bereichert eine von den Eltern zubereitete Stärkung mit Obst und Gemüse den Unterricht. Die Sternwanderung im November vergangenen Jahres machte den Anfang der gemeinsamen Veranstaltungen; ein Frühlings- und Herbstsingen führt ab sofort beide Schulen kulturell zusammen.
Am 30. April wird es einen Projekttag Englisch geben. Referendarin Christin Heidelberg lässt - als Teil ihrer Examensarbeit - Dritt- und Viertklässler erleben, wie ein Tag an britischen Schulen aussieht. Zu Sommerfesten und Projektwochen werden sich Tage der offenen Tür gesellen. Der erste ist auf den 26. September gelegt. Auch Antolin, der Lesemotivator im Internet, kann jetzt - dank städtischer Unterstützung - in allen Wermelskirchener Grundschulen genutzt werden.
"Es ist anfangs viel Arbeit, aber es lohnt sich", betont Katrin Wagner. Die Fortschritte stellen sie zufrieden. "Hut ab vor allen Beteiligten, die diese Elefantenschritte mitgehen." Ein kleiner Schritt liegt nicht in ihrer Hand.

RGA Artikel vom: 04.02.2009
Mechthild Wieland wechselt nach Solingen

Von Andreas Weber
Mechthild Wieland verlässt die Grundschule Hünger. Die Schulleiterin, die im Sommer 2008 nach der Verschmelzung mit Tente ins zweite Glied rückte, hat eine neue Herausforderung gefunden.
Ab März übernimmt sie die Grundschule Stübchen in Solingen. Die 58-Jährige freut sich: "Ich gestalte gerne." Mathematik und Musik, ihre beiden Domänen, will sie in der zweizügigen, 220 Kinder starken Grundschule verstärkt einbringen.
Mechthild Wieland setzt in der Nachbarstadt fort, was sie über Jahre in der kleinsten Wermelskirchener Grundschule aufgebaut hat. Die gebürtige Wuppertalerin, die in ihrer Heimatstadt und Köln Lehramt studierte, trat am 1. Februar 1973 ihre erste Stelle nach dem Referendariat direkt in Hünger an. Mit kleinen Unterbrechungen ist sie der Dorfschule stets treu geblieben.
Bis 1995 war Wieland dort als Lehrerin, wechselte dann als Fachleiterin Mathematik an das Seminar Engelskirchen. Sechs Stunden die Woche unterrichtete sie weiter in Wermelskirchen. Ab 1999 verbrachte sie ihre "Reststunden" in Leverkusen. 2000 wurde erstmals die Leitungs-Nachfolge von Gabriele Lachnit ausgeschrieben. Die Stelle in Hünger blieb zunächst unbesetzt. Als die zweite Ausschreibung erfolgte, bewarb sich Mechthild Wieland, die ursprünglich gar nicht vor hatte, das Seminar zu verlassen. 2001 wurde sie gewählt.
Mit ihrem Lebensgefährten wohnt Wieland direkt neben der Grundschule, deren Entwicklung sie wie keine Zweite kennt. In den starken Zeiten Anfang der 80er, als aus dem Neubaugebiet Pohlhausen viele Kinder strömten, musste Hünger Klassen auslagern nach Stolzenberg. Heute hat sich die kleine Schule auf eine "gesunde Einzügigkeit" eingependelt.
Der Verbund mit Tente brachte Wieland in eine Zwickmühle. Ihre Begeisterung über die neue Entwicklung hielt sich in Grenzen. Sie hätte Konrektorin unter Katrin Wagner werden können. "Dafür hätte ich aber noch einmal eine Prüfung ablegen müssen." Das aber sah sie nach all den Jahren an der Spitze nicht ein. Im Herbst traf sie die Entscheidung, sich umzuorientieren. In Solingen wird sie ihre Vorlieben einbringen.
Für das 3./4. Schuljahr ist direkt ein Zirkusprojekt geplant. Und Schauspiel, Oper, Musical werden auch nicht zu kurz kommen - ein Kulturimport aus Hünger. Dort hat sie Tradition. "Bei uns war es nicht das Sahnehäubchen auf den Unterricht, sondern die Hefe im Teig", betont Wieland.
Denn Bühnenpräsenz, der Auftritt im Rampenlicht trug bei vielen Steppkes zur Persönlichkeitstärkung bei. Mechthild Wieland, die gerne wandert, im Remscheider Kirchenchor St. Joseph singt, Gitarre spielt und eine passionierte Theatergängerin ist, verabschiedet sich am Freitag, 27. Februar (12 Uhr), im Musikraum der Grundschule mit einem Rückblick, den musikalischen Klassikern.

RGA Artikel vom: 22.01.2009
Kinderoper "Hänsel und Gretel"

(ma). Die Kinderoper "Hänsel und Gretel" begleitet Mechthild Wieland fast schon ihr gesamtes Lehrerinnenleben. Seit 27 Jahren studierte sie das Stück von Engelbert Humperdinck nach dem Grimm-Märchen regelmäßig mit den Kindern der Grundschule Hünger ein.
Nach den Oktoberferien stand die Oper in diesem Schuljahr auf dem Stundenplan der zweiten Klasse. Gemeinsam mit den Schülern des Schulchors und der Theater-Arbeitsgemeinschaft wurde das Stück erarbeitet und die Rollen geprobt. "Dazu gehört auch ein Opernbesuch", erzählt Mechthild Wieland.
Daran hat sich auch in diesem Schuljahr nichts geändert. Am letzten Tag der Weihnachtsferien fuhr das gesamte Ensemble zur Deutschen Oper am Rhein nach Düsseldorf, um sich "Hänsel und Gretel" in einer professionellen Aufführung anzusehen. "Zum Glück war es eine traditionelle Aufführung", freut sich die Konrektorin. "Als Zehnjährige war das meine erste Oper. Sie ist mir immer in Erinnerung geblieben."
So ganz traditionell ist die Version der Kinder aus dem Hünger allerdings nicht. Mechthild Wieland hat in die 8. Aufführungsauflage beispielsweise einen Engel-Rap eingebaut. "Damit die Größeren auch etwas haben", sagt die Pädagogin, die immer wieder feststellt, dass das gemeinsame Erarbeiten auch im sozialen und pädagogischen Sinne Früchte trägt.
"Die Kinder müssen ruhig und konzentriert sein", erklärt die Lehrerin und ergänzt, die "Förderung ist fächerübergreifend". Als Beispiel nennt sie das intensive Sprachtraining derjenigen Zweitklässler, die als Moderatoren mitwirken. Eine besondere Herausforderung bewältigen Klara Hesse und Lasse Zimmermann, die das Lied vom Sandmann und das vom Taumännchen vor großem Publikum vortragen.
Bei den Requisiten kommt die lange Aufführungstradition den 55 Akteuren zugute. Mechthild Wieland kann mittlerweile auf einen üppigen Fundus zurückgreifen. Trotzdem hebt die Konrektorin, dass ohne die Unterstützung des Kollegiums und der Eltern ein solches Projekt gar nicht möglich wäre.
Schon die Eltern standen auf der Bühne Dabei gibt es mittlerweile durchaus auch Eltern, die bei der ersten Aufführung 1982 selbst auf der Bühne standen und heute ihre eigenen Kinder dort erleben. Bei Stefanie Kutscher ist das der Fall. Ihre Tochter Lea spielt wie sie in dem Stück mit.
Am heutigen Freitag wird die Aufführung in der Grundschule um 18 Uhr wiederholt. Dazu sind auch wieder alle Ehemaligen eingeladen.

RGA Artikel vom: 05.12.2008
"Rote Karte" für Schnellfahrer

Von Michael Albrecht
Mit der Radarpistole gingen gestern die Schüler der Klassen 3 a und 4 a der Verbundschule Tente / Hünger auf die Jagd nach Temposündern. In zwei Schulstunden stoppten sie mit Hilfe des Bezirkspolizeibeamten Wolfgang Wichterich 15 Autofahrer, von denen sieben auf der Kreisstraße 8 im Bereich der Schule zu schnell unterwegs waren.
Beim Spitzenreiter stoppten die Kinder 44 km/h am Donnerstagmorgen in der Tempo-30-Zone an der Schule.
Die Autofahrer mussten dieses Mal nicht die Geldbörse zücken. Sie bekamen von den Grundschülern die "rote Karte" gezeigt. Wer sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt, erhielt eine grüne "Dankeschön-Karte". Bevor die Kinder die "Raser" aufs Korn nahmen, war erst einmal Theorie angesagt. Wichterich und Peter Bärwald, städtischer Verkehrsingenieur, machten sie mit gefährlichen Verkehrssituationen auf dem Schulweg vertraut, zeigten, wie wichtig helle, reflektierende Kleidung ist.
Verkehrserziehung zähle von der ersten Klasse an zum Programm aller Grundschulen, erklärt Rektorin Katrin Wagner. Dazu gehörten Schulwegübungen in den zweiten und dritten Klassen sowie die Radfahrausbildung in der vierten. "Die heutige Aktion mit der Radarpistole werden sie aber auch als 18-Jährige nicht vergessen haben", ist die Lehrerin von der Nachhaltigkeit überzeugt und freut sich schon auf eine Wiederholung im Frühjahr.
Die gemeinsame Aktion mit Polizei und Stadtverwaltung hatte noch einen anderen Hintergrund. Nach dem tödlichen Unfall eines Jugendlichen im Sommer zwischen Hünger und Büschhausen waren vermehrt Eltern an Schule und Rathaus herangetreten und hatten um Verbesserung der Schulwegsituation gebeten. Denn nur im Schulbereich bis zum Ortsausgang gilt Tempo 30 und ein Überholverbot auf der Kreisstraße 8.
Die Stadtverwaltung hat reagiert. Von der Schule bis Büschhausen werde in Absprache mit dem Kreis ein Schotterweg für die Fußgänger angelegt, kündigte Bürgermeister Eric Weik gestern an. Außerdem entscheidet sich in der nächsten Woche bei einer Verkehrsbesprechung mit der Polizei, ob außerhalb der geschlossenen Ortschaft in Richtung Büschhausen ein Tempolimit eingeführt werde, ergänzte Peter Bärwald.
Dem Wunsch, Schwellen auf der K 8 einzubauen, könne nicht entsprochen werden, bedauerte Weik. Das Aufstellen einer Straßenlaterne kommt für die Stadt ebenfalls nicht in Frage. "Die Verlegung eines Elektrokabels würde 15 000 Euro kosten", sagte Weik. Eine Solarlaterne sei nicht möglich.

RGA Artikel vom: 19.11.2008
242 Schüler bei einer Sternwanderung

Von Andreas Weber
Fünf Autominuten und exakt vier Straßenkilometer liegen die Schulgebäude auseinander. Seit dem Schuljahr 08/09 sind Tente und Hünger miteinander verbunden. Ein Zusammenschluss, der wie in Dabringhausen und Dhünn zwingend war, um langfristig ein Überleben zu sichern.
Langsam wachsen Grundschulen zusammen, die ihre Gemeinsamkeiten erst entdecken müssen. Gestern Morgen hatte Schulleiterin Katrin Wagner deshalb eine Sternwanderung organisiert.
Im Wald nördlich von Döllersweg, unweit der A 1, trafen sich die elf Klassen auf halbem Wege. 242 Schüler aus Tente und Hünger waren um 8.15 Uhr aufgebrochen, um sich kennenzulernen. Ein Memory-Spiel, vom Kollegium ausgetüftelt, führte die Erst- bis Viertklässler zusammen. Mitten in der Natur wurden Interviews geführt, die das Gegenüber näher brachten.
Kevin Zaubel (4 b) und Marcel Schmidt (4 a) stellten fest, dass sie sich schon begegnet sind. Der Stöbertag hatte sie unlängst in der Firma Vaillant einen gemeinsamen Morgen verbringen lassen. Bei Hanna Ballsieper (3 a), Joscha Klimpel (3 b) und Kimberly Hundt (3 c) gehen die Kontakte über verwandtschaftliche Beziehungen und den Sportverein sogar noch tiefer.
Tom Clemens (3 a) überraschte die riesige Schar nicht: "Ich hatte mit so vielen Schülern gerechnet", erklärte er seiner neuen Schulleiterin. Katrin Wagner indes erstaunte das Ausmaß der Verbundschule schon, als sie durch den Sucher ihrer Kamera schaute, um auf einer Lichtung ein Gruppenbild zu schießen.
Seit fünf Wochen geht Wagner die Herausforderung an. Sie koordiniert ein Zusammengehen, für das es keine Erfahrungswerte gibt. "Es ist ungeheuer spannend", meint die Rektorin mit einem Leuchten in den Augen. Die Verschmelzung bedeutet einen Neuanfang, mit der Chance, Impulse zu setzen, die sonst im Pädagogen-Alltag kaum möglich wären. Das 15-köpfige Kollegium gibt ihr Rückhalt. "Es ist toll, wie ich aufgenommen worden bin und unterstützt werde", lobt Wagner.
Weitere Aktivitäten folgen. Am 20. November findet der Vorlesetag erstmals im Verbund statt, bei dem in Tente Erwachsene Kinder zum Lesen motivieren werden. Die Weihnachtsaufführungen der Theater-AGs werden all diejenigen besuchen, die aufgrund ihres Unterrichtsplanes Zeit haben. So setzt die Stadt Busse ein, damit "Die unpünktlichen Weihnachtsengel" (11. Dezember; Tente; Regie: Doris Zenker) und "Hänsel und Gretel" (12. Dezember; Hünger; Regie: Mechthild Wieland) im Zuschauerraum Verbund-Charakter erhalten.
Das Gefühl für Zusammengehörigkeit soll reifen, jedoch nicht um jeden Preis "Wir wollen vermeiden, dass Kinder ständig hin- und herfahren. Sie sollen nicht aufgerieben werden", erklärt Katrin Wagner. Vieles in dieser Liaison steckt in den Kinderschuhen. Manches ist noch nicht geklärt. Bleibt es bei zwei Sekretariaten? Wer wird stellvertretender Schulleiter (zurzeit ist es Mechthild Wieland kommissarisch)?

RGA Artikel vom: 03.11.2008
Verbund hat offene Türen

(red). Die Grundschule Tente / Hünger lädt zu zwei Tagen der offenen Tür: für Mittwoch, 5. November (11.30 bis 14 Uhr), nach Tente, für Donnerstag, 6. November (11.30 bis 14 Uhr), nach Hünger.
Eltern und Kinder können sich Unterricht ansehen, an Führungen teilnehmen, fragen, einen Einblick in Ogata gewinnen und die Schulvereine kennenlernen.

RGA Artikel vom: 31.10.2008
Martinszüge auf einem Blick

(red). Grundschule Ost: Feuer auf dem Schulhof Die Grundschule Ost veranstaltet ihren Martinszug am Mittwoch, 5. November (18 Uhr). Der Zug wird von einem Pferd mit Reiter sowie zwei Bläsergruppen begleitet.
Den Abschluss bildet ein großes Martinsfeuer auf dem Schulhof. Es gibt Weckmänner und heiße Getränke. Ehemalige Schüler sind herzlich willkommen, teilt Monika Müller, die stellvertretende Schulleiterin mit.
Grundschule Hünger trifft sich am 7. November Am Freitag, 7. November (18.30 Uhr), findet der Martinszug der Grundschule Hünger statt.
Nach dem Zug in Höferhof wird Feuer entzündet Am Freitag, 7. November (17.30 Uhr), veranstaltet die Grundschule Höferhof ihren Martinszug. Die Kinder treffen sich auf dem Schulhof, wo nach dem Zug durch die Hofschaft auch das Martinsfeuer entzündet wird.
Tente: Weckmänner gibt es vom Schulverein Schule und Schulverein Tente laden für Freitag, 7. November (Treff 18 Uhr), zum Martinszug. Kinder und Fackelträger treffen sich zunächst in den Klassen. Eltern, Geschwister und Gäste schließen sich am Zugende an. Der Weg verläuft durch Herrlinghausen und endet für die Kinder in den Klassen, für alle anderen auf dem Schulhof (Rauchverbot). Für Schulkinder gibt's einen Weckmann vom Schulverein; ansonsten kosten Weckmänner 1,50 Euro; Glühwein gibt's für 1 Euro, Kakao für 50 Cent, Schulvereins-Tassen für 3 Euro. Wegen der begrenzten Parkplätze wäre es schön, wenn viele zu Fuß kommen.
Mantelteilung vor dem Höhrather Hof Der Höhrather Martinszug findet am Sonntag, 9. November (Treffpunkt: 17 Uhr am Buswendeplatz), statt. Der Zug setzt sich um 17.15 Uhr in Bewegung. Er wird durchs Dorf bis zur Wiese vor dem Höhrather Hof ziehen, wo die Mantelteilung stattfindet. Gutscheine für den Weckmann können bei Gizella Polt, 32 11, für 2,50 Euro erworben werden. Hierfür gibt es auch einen Gutschein, der für die Verlosung (Martinsgans, Ente oder Poularde) ermöglicht. Musikalisch begleitet wird der Zug wieder vom Posaunenchor Tente. Ausrichter ist die Bürgerinitiative Höhrath.
Schwanenschule: Laternenausstellung Die Schwanenschule lädt in diesem Jahr wieder zu einer Laternenausstellung. Sie wird am Donerstag, 6. November (16.30 bis 19 Uhr), eröffnet und ist von Freitag, 7., bis Sonntag, 9. November (jeweils 16.30 bis 19.30 Uhr), zu sehen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind hingegen willkommen.

RGA Artikel vom: 31.10.2008
Dritt- und Viertklässler begeistern mit Musical

Von Thomas Wintgen
Die rund 40 Kinder der Theater-AG und des Chors der Klassen 3 und 4 der Schule Hünger begeisterten die (vorwiegend) Eltern im voll besetzten Gymnastikraum mit einer tollen Aufführung des Musicals "Der verliebte Papageno - Papageno in love".
"Papageno in love" ist ein Klassik-Mix mit Zutaten aus Anatevka, My fair Lady, Zauberflöte, Freischütz, West Side Story sowie "Hänsel klein und Gretelein". Papageno ist Hauptperson für den Handlungsstrang, an dessen Ende Milchmann Tevye seine Töchter "unter die Haube" kriegt und die Banden aus der US-amerikanischen Romeo-und-Julia-Übertragung Frieden schließen.
Ein Riesen-Unternehmen. Mechthild Wieland (Gitarre, Trommel, Regie, Überblick) behielt die Ruhe, konnte sich auf assistierende Mütter verlassen, auf (Ton-) Technik, hatte mit anderen viel Zeit in Bühne und Kostüme gesteckt (selbst die Hexe hat nen Brautschleier), wusste, wann die Kinder zwischendurch mal eine kurze "Auszeit" brauchen, um alsdann um so eifriger wieder dabei zu sein.
Zum Teil bis in die Haarspitzen motiviert, dass es eine schiere Freude war, den Kindern zuzuschauen. Und zuzuhören, gab es doch eine ganze Reihe von tollen Gesangs- und sogar Geigen-Soli. Und zweimal einen Flöten-Chor. Alle Gesangs- und Flöten-Noten waren auf die Wand projiziert, so dass alle Kinder guten Blick darauf hatten. "Hallo Leute", sangen die, "wir sind heute hier und zeigen, wie es geht, wie sich alles um die Liebe und den Papageno dreht."
Papageno grinste sich eins, als er von sich behauptete, "noch nicht mal eine Freundin" zu haben. Und musste richtig lachen, als er fragte "Siehst Du diesen Drachen?" oder sagte "Hexe? Ich bleibe ledig!"

BM Artikel vom: 24.10.2008
Kinder stöberten in Betrieben

VON WERNER JANUSZEWSKI
Wermelskirchen (RP) 39 Unternehmen ermöglichten es gestern 94 Viertklässlern der katholischen Grundschule und der GS Tente/Hünger, sich vor Ort umzusehen. Das Jugendamt organisiert den Stöbertag seit Jahren.
„Es macht einfach Spaß, den Kindern zuzuschauen, ihnen alles erklären zu können. Da erinnert man sich an so manches Erlebnis, das man selber in dem Alter hatte“, sagt Klaus Willumat und lacht. Seit es den vom Jugendamt organisierten Stöbertag für Grundschüler gibt, durften immer wieder Viertklässler ins Hotel Zum Schwanen kommen und einen Vormittag lang in die Küchenarbeit hineinschnuppern. Gestern waren es die Viertklässler Joshua Hüllwegen und Phillip Sprenga. „Die beiden sind uns am Morgen gebracht worden, und dann haben wir erst mal mit ihnen zusammen ausgiebig gefrühstückt“, berichtet Willumat. „Das war lecker“, kommentiert Phillip den Einstieg in die „Vormittagsarbeit“. Mit Kochmütze und Kochjacke ausgestattet, wie es sich gehört, durften die beiden dann Thomas Jenniges zur Hand gehen.
Info
Vor Ort umsehen
Nach den Lehrplänen der Grundschulen müssen die Kinder auch mit dem Berufsalltag vertraut gemacht werden. Deshalb begrüßen die Rektoren der erstmals am Stöbertag beteiligten Grundschulen Tente/Hünger und kath. Grundschule, Katrin Wagner und Gerd Palmersheim dieses „Stöbern vor Ort“. 39 Einsatzstellen gab es gestern für die 94 Kinder.
Auch zu Hause mal in der Küche
„Wir haben Rosenkohl geputzt, Möhren und Kartoffeln geschält, denn heute Mittag soll es beim Personalessen Bratkartoffeln geben“, berichtet Phillip. „Es ist doch selbstverständlich, dass die beiden mit uns zusammen essen. Wir sind dann 14 Leute am Tisch“, betont Klaus Willumat. „Wir haben auch Obstsalat machen dürfen“, fügt Phillip stolz hinzu. Zu Hause hilft er auch mal in der Küche. Spiegelei, Pudding, Pfannkuchen und Nudeln sind Gerichte, die er schon ganz alleine braten bzw. kochen kann. Und Joshua berichtet, dass er seiner Mama auch mal Nudeln oder auch Nudelsuppe kocht.
Beiden Jungs steht die Kochkluft gut – und Joshua meint: „Vielleicht kann ich später mal hier lernen und arbeiten“. Phillip hingegen möchte Chemiker werden.
Ganz andere Tätigkeiten lernten neun Grundschüler im Film-Eck-Kino kennen. Klaus und Christel Schiffler zeigten den Kinder wie es geht, wenn Karten „verkauft“ und die Kinobesucher ins den Saal eingelassen werden, wie der Kühlschrank gefüllt und auch Süßigkeiten zum Verkauf bereit gelegt werden.
In den Vorführraum
Fünf Kinder durften dann mit in den kleinen Vorführraum. Was sie dort gezeigt bekamen und selber machen durften, begeisterte Jungen und Mädchen gleichermaßen. 50 Drittklässler der katholischen Grundschule sollten den Zeichentrick-Film „Alwin und die Chipsmunks“ sehen. Dafür aber mussten die fünf jungen „Hilfsvorführer“ den Film von einer großen Rolle auf mehrere kleine Umspulen, sie mussten Filmpassagen richtig aneinander kleben und die Rollen in die riesigen Projektoren einlegen und sie genau zum richtigen Zeitpunkt mit Überblendung starten. Marcel Schmitz begeisterte die Technik ebenso, wie Anna Walpuski. Beide fanden es „ganz toll“.
Und von „großartiger Hilfsbereitschaft“ sprach auch Stadtjugendreferent Michael Haaser. Ihm war es gelungen, für die Grundschulkinder genügen Einsatzstellen auch bei diesem Stöbertag zu bekommen.

RGA Artikel vom: 24.10.2008
Schöner als die Schule

(ma). "Das ist schöner als Schule", freute sich Lisa Boldt (4 a) über den Stöbertag. Gestern lernte die Vierklässlerin der katholischen Grundschule St. Michael gemeinsam mit ihrem Schulkameraden Dario Lemp (4 b) die Arbeit in der WGA-Geschäftsstelle kennen.
Stadtjugendreferent Michael Haaser hatte im Vorfeld 140 Unternehmen angeschrieben und zur Teilnahme am Stöbertag für die Grundschulen aufgefordert. 39 Betriebe machten mit und nahmen ein, zwei oder noch mehr Viertklässer der Grundschulen St. Michael und Tente / Hünger am gestrigen Vormittag auf. "Es waren einige neue Firmen darunter", betonte Michael Haaser.
Trotz der durchweg positiven Resonanz der Firmen reichte die Zahl nicht aus, dass alle Grundschulen einbezogen werden konnten. Deshalb hat sich der Stadtjugendreferent für ein Rotationsverfahren entschieden, so dass jede Grundschule im Laufe von zwei bis drei Jahren einmal an der Reihe ist. Das Ziel: Die Kinder sollten die Arbeitswelt der Erwachsenen kennen lernen. Das ist durchweg gelungen. "Die Firmen haben sich sehr intensiv mit den Kinder beschäftigt. Sie durften richtig mitarbeiten. Das ist wirklich toll", zog Haaser mittags ein positives Fazit.
Dass der Vormittag beim WGA toll war, fanden auch Lisa und Dario. Gemeinsam mit Geschäftsstellen-Mitarbeiterin Birgit Reichwein-Friese stempelten sie Zählscheine, gaben eine Fließsatzanzeige ein und gestalteten eine Grußanzeige an alle Stöbertagskinder, Eltern und Lehrer, die in der morgigen WGA-Ausgabe erscheinen wird. Von Redaktionsleiter Thomas Wintgen erfuhren Lisa und Dario, wie die Fotos in die Zeitung kommen.

RGA Artikel vom: 24.10.2008
Gesundes Frühstück in der Schule

(s.n.). Premiere am Standort Tente der Verbundschule Tente / Hünger. Fast ein Dutzend Mütter kam am Donnerstag im Mehrzweckraum der Schule zusammen, um gemeinsam Obst und Gemüse zu "schnibbeln" - zugunsten eines gesunden Frühstücks.
Die Eltern und der Schulverein solidarisieren sich mit der Tatsache, dass gesunde Ernährung seit langem im Schulprogramm verankert ist. Darum kam der Verein auf die Idee, die "Hemmschwelle" für gesunde Ernährung beispielhaft zu senken.
Denn natürlich "greife ich schneller zur Möhre oder zum Apfel, wenn Gemüse und Obst geschält und gestückelt sind", weiß auch stellvertretende Schulleiterin Doris Zenker - ebenso voller Anerkennung für die Arbeit der Mütter wie die Kinder selber. "Die finden das toll", freut sich auch Stefanie Krauß, die Vorsitzende des Schulvereins. Sie verweist auf die große Resonanz an der Schule Tente.
Zur Premiere gab's Obst und Gemüse im Übrigen spendiert - von Gemüsehändler Josef Quadflieg. Und irgendwie fiel Hendrik Stock aus Waltraud Galonskas 2 b noch was ein, als die Mütter Daniela Meyer und Dagmar Schifferings schon wieder aus der Klasse verschwunden waren: "Du, wir haben gar nicht danke gesagt", flitzte er schnurstracks hinterher.

BM Artikel vom: 10.09.2009
Zwei Bewerber für Rektoren-Posten

VON WERNER JANUSZEWSKI
Wermelskirchen (RP) Die Zeit der Selbstständigkeit ist für die Grundschulen Dhünn und Dabringhausen, Tente und Hünger seit dem Schuljahrsbeginn 2008/2009 vorbei. Jetzt ist Zusammenfinden angesagt, weil es statt der vier Grundschulen nur noch zwei Verbünde gibt.
Dass dieses Zusammenfinden nicht einfach ist, dürfte kein Geheimnis sein, zumal die Besetzung der Schulleiterstellen für die Verbundgrundschulen noch nicht erfolgt sind. Wie seitens der Pressestelle der Bezirksregierung erklärt wurde, sind die Schulverbünde mit Wirkung zum 1. August genehmigt und vollzogen worden.
Hauptsitze sind Dabringhausen (mit Zweigstelle Dhünn) und Tente (mit Zweigstelle Hünger).Die Bewerbungsfrist für die Schulleiterstellen war am 9. Juni abgelaufen. Für jeden der Verbünde gibt es, so wurde bestätigt, eine Bewerbung. Nach BM-Informationen soll sich für Tente/Hünger Katrin Wagner, bisherige Rektorin der Grundschule Hünger beworben haben.
Für Dabringhausen/Dhünn soll es eine „externe Bewerbung“ geben. Laut Bezirksregierung ist das so genannte Bestenauswahlverfahren schon gelaufen. Im nächsten Schritt werden die Bewerber den am Besetzungsverfahren beteiligten Schulkonferenzen vorgeschlagen. Sie sollen noch vor den Herbstferien entscheiden, damit möglichst nach den Ferien die neuen Schulleiter ihre Aufgaben wahrnehmen können.
Noch kommissarische Leitung
Denn die Leitung der neuen Schulverbünde läuft derzeit kommissarisch. Katrin Wagner, Rektorin der ehemaligen Grundschule Dhünn, leitet vom neuen Hauptstandort Dabringhausen aus auch die Zweigstelle Dhünn mit. Sie hat auch noch feste Zeiten in Dhünn, wo im übrigen Tatjana Heil kommissarisch Führungsaufgaben wahrnimmt. Im zweiten Grundschulverbund Tente/ Hünger werden die Führungsaufgaben von Konrektorin Doris Zenker (Tente) sowie der bisherigen Schulleiterin Mechthild Wieland (Hünger) wahrgenommen.

RGA Artikel vom: 09.10.2008
Schulausschuss bestellte Kandidaten

Von Thomas Wintgen
Der Schulausschuss hat am Mittwoch in einer Sondersitzung als Vertreter der Stadt Wermelskirchen offiziell die von der Bezirksregierung vorgeschlagenen beiden neuen Schulleiter für die Vakanzen an den Schulverbünden Dabringhausen / Dhünn und Tente / Hünger bestellt.
Die Schulkonferenzen hatten im September Jürgen Speina und Katrin Wagner gewählt. Die obere Schulaufsicht hat sich mit dem gestrigen Votum des Schulausschusses die Zustimmung des Schulträgers eingeholt und wird die beiden kurzfristig ernennen.
Die Stellen waren - vor den Sommerferien - ausgeschrieben worden, weil Paul Rudolf nach 26 Jahren in der Schule Höferhof pensioniert wurde und Hans Dieter Vischer nach 26 Jahren in der Schule Tente.
Katrin Wagner (Wermelskirchen) war zunächst Rudolfs Stellvertreterin in Dabringhausen und zuletzt Schulleiterin in Dhünn. Sie ist seit knapp zehn Jahren im Schuldienst, kam vor drei Jahren aus Wuppertal nach Dabringhausen und wurde vor vier Monaten Schulleiterin in Dhünn.
Für Tente / Hünger setzt Katrin Wagner für sich auf einen Neuanfang, zumal es "Interimsmanager" an Schulen ja nicht gebe. Sie sieht das Votum als "gute Entscheidung für alle Beteiligten" und erhielt den Beschluss gestern punktgenau zur Vollendung ihres 33. Lebensjahres.
Jürgen Speina (58) ist zurzeit, Schulleiter, an die Gemeinschaftsgrundschule Annastraße in Köln abgeordnet. Er war sieben Jahre in Engelskirchen Grundschul-Rektor, ehe er für acht Jahre nach Kapstadt ging und dort als "Primary School Principal" wiederum für den Grundschulbereich der Deutschen Internationalen Schule verantwortlich war.
Seit Januar 2008 zurück in Deutschland, wählte er Bergisch Gladbach als Wohnort, weil "diese Region für uns in Frage kam". Paul Rudolf hat er bereits kennengelernt; in Dhünn war er auch schon - incognito - kurz vor den Sommerferien bei der Ali-Baba-Aufführung der Musiktheater-AG.
Den Bereich zwischen Wermelskirchen und Leverkusen kennt Speina aus Studentenzeiten mit dem Fahrrad. Den neuen Schulverbund sieht er als "interessante Herausforderung"; auch in Kapstadt gab es in 20 Kilometer Entfernung eine "Zweigstelle" mit den ersten vier Schuljahren.
Wenn die Bezirksregierung schnell genug ist, kann sie die offizielle Post heute mit dem Votum aus Wermelskirchen abschicken. Dann könnten Katrin Wagner und Jürgen Speina schon am Montag beginnen.